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Infrastruktursoftware vereinfacht Zusammenarbeit bei BIM-Projekten

Pünktlich zur Intergeo stellt RIB die neue Version der Infrastruktursoftware iTWO civil vor. Mit iTWO civil 2020 lassen sich erstmals IFC-Daten (Industry Foundation Classes) aus anderen Softwareprogrammen als Referenz zur weiteren Bearbeitung übernehmen.

von | 03.09.19

RIB iTWO civil 2020: IFC-Gebäudemodell mit Kontrollschnitt. Screenshot: RIB Software SE

Neben dem offenen IFC-Standard für die digitale Beschreibung von Gebäudemodellen können Modelle aus dem RIB-eigenen CPIXML-Standard für die Projektarbeit mit der Software RIB iTWO civil übernommen werden. Diese neuen Anwendungsoptionen in RIB iTWO civil für den Straßen- und Tiefbau schaffen neue Szenarien für die partnerschaftliche Zusammenarbeit bei BIM-Projekten (Building Information Modelling).
Durch die direkte Übernahme der BIM-Modelle aus dem Hoch- und Ingenieurbau für die Konstruktion von Infrastrukturelementen gehören aufwändige, neue Aufbereitungen auf Basis von dxf- oder dwg-Dateien künftig der Vergangenheit an. Während Linien seit jeher als Basis für neue Pläne in der RIB-Infrastruktursoftware dienten, lassen sich mit iTWO civil 2020 jetzt fertige 3D-Modelle verwenden, was sehr viel Zeit innerhalb der Planung einsparen kann. Ein weiterer Vorteil: Die Software iTWO civil bietet zahlreiche Möglichkeiten der Datenfilterung, sodass nur diejenigen Informationen in den Tiefbauplan transferiert werden, die für die Konstruktion von Relevanz sind. Optionale und anpassbare Filter, die als Standard verwendet werden können, eliminieren dabei Hochbau-Elemente wie Türen, Fenster, Treppen oder sanitäre Anlagen, die für die weitere Bearbeitung in einem Tiefbau-CAD keine Rolle spielen. Übertragen in RIB iTWO civil, können die Informationen aus dem Hochbaumodell beispielsweise in Querprofilen dargestellt werden, womit sich auf einfache Weise direkte Bezüge zwischen den IFC-Modellen und den in iTWO civil konstruierten Elementen, wie z.B. Straßen und Leitungssystemen, herstellen lassen. Ebenso ist es möglich, gezielt einzelne Schnittebenen zu definieren, die als wertvolle Grundlage für die Konstruktion von Infrastrukturelementen dienen.
„Von Brückenkonstruktionen, Regenrückhaltebecken, Oberleitungen, Lärmschutz- oder Spundwänden liegen inzwischen sehr häufig IFC-Daten vor“, erklärt Andreas Dieterle, Product Manager Civil Solutions bei der RIB Deutschland GmbH. „Mit iTWO civil 2020 können diese Informationen jetzt sinnvoll zur Weiterbearbeitung verwendet werden. Es kann beispielsweise eine Fundamentkante in 3D als Referenz herangezogen werden, um exakt die erforderliche Schnittebene zu definieren“, führt der Experte weiter aus.
Von Herausforderungen und Trends der Digitalisierung über Virtual Reality und Building Information Modelling bis hin zu Smart Cities: Das digitale Planen und Bauen ist Thema Nummer eins auf der Intergeo 2019 vom 17. bis zum 19. September in Stuttgart. Das Konferenzprogramm widmet sich in weiten Teilen der Informationstechnologie, und auch unter die Aussteller mischen sich immer mehr Unternehmen aus der Datenverarbeitung. Wie in den Vorjahren wartet die Messe wieder mit der beim Publikum beliebten Drohnenflugshow auf. Besucher können RIB iTWO civil 2020 in Halle C am Stand C3.014 entdecken.
Kontakt: www.rib-software.com

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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