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Gas: Fernleitungsnetzbetreiber sind zuversichtlich

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Autor: Redaktion

Gas: Fernleitungsnetzbetreiber sind zuversichtlich

Zur Abdeckung von Spitzenlasten bei Gasmengen wie auch bei Regelenergie haben FNB und Marktgebietsverantwortliche (MGV) zudem vorsorglich bewährte Produkte am Markt kontrahiert. Dies ist das Fazit des Winterausblicks 2020/2021, den der FNB Gas heute veröffentlichte.

Stabile Gasversorgung

Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur haben die FNB frühzeitig Maßnahmen getroffen, um Ansteckungsrisiken zu minimieren, ihre Belegschaft zu schützen und jederzeit die Gasversorgung sicherzustellen. Dazu gehören strenge Kontakt- und Hygieneregeln, ein permanentes bewerten der Lage und der regelmäßige Austausch innerhalb der Branche, mit den europäischen FNB und den Behörden. So können bei Bedarf schnell weitere Schutzvorkehrungen getroffen werden, um auch im kommenden Winter die Gasversorgung weiterhin abzusichern. Bisher gab es dabei keine COVID-19-bedingten Auswirkungen. Die Bauvorhaben liefen wie geplant weiter. Selbst die durch den ersten Lock-down bedingten Verzögerungen bei der Umstellung von L- auf H-Gas wurden bis zur Deadline für diesen Winterausblick fast vollständig aufgeholt.

Gefüllte Speicher sichern Spitzenlastbedarf

Zur Abdeckung des Spitzenlastbedarfs im kommenden Winter stehen mit den aktuell mit über 95 Prozent gut gefüllten Speichern (L- und H-Gas) genug Flexibilitäten für eine sichere Gasversorgung bereit. Zur Deckung eines hohen Regelenergiebedarfs werden FNB und MGV auch in diesem Jahr wieder bewährte Sicherungsinstrumente einsetzen (Long Term Options und Short Term Balancing Services).

Gas-Nachfrage steigt

Unverändert ist die Gassituation im Süden Deutschlands: Die Nachfrage nach Gas steigt weiter an, die Trans-Europa-Naturgas-Pipeline I (TENP 1) steht weiterhin nicht zur Verfügung. Zur Sicherung der regionalen Versorgung haben die betreffenden FNB daher wieder entsprechende Lastflusszusagen kontrahiert.

Nord Stream 2 beeinträchtigt nicht

Der Wegfall von Gasmengen, die mit Fertigstellung der Nord Stream 2 zusätzlich in den Markt gebracht werden sollen, wird sich nach Auffassung der FNB nicht auf die Versorgungssicherheit auswirken. Gasmengen können zum einen verlagert werden, zum anderen steht seit Anfang des Jahres auch der bereits rege genutzte erste Strang der EUGAL zur Verfügung, der in das deutsche wie europäische Fernleitungsnetz eingebettet ist.

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