Linearkompensatoren (Bild 1) müssen die Verschiebungen innerhalb einer Pipeline ausgleichen können und unterliegen gleichzeitig hohen Anforderungen an die Einbindung in den kathodischen Korrosionsschutz einer Rohrleitung. So darf beispielhaft die metallene Leitfähigkeit der Pipeline nicht durch die Kompensatoren unterbrochen werden und die Außenisolation der Bauteile muss in allen Betriebszuständen gegeben sein. Um dem gerecht zu werden, entwickelt die Franz Schuck GmbH ihre Kompensatoren weiter und meldet die entsprechenden Produktneuerungen zum Patent an. Mit dieser neuen Generation an Linearkompensatoren rüstet Schuck die Hochdruck-Pipeline von Pogórska Wola nach Tworzeń in Polen aus und stärkt somit seinen Bereich Sonderbau.
Prüfverfahren bewertet Zustand alternder Kunststoffrohre
Zahlreiche Kunststoffrohrleitungen aus den 1970er- und 1980er-Jahren haben ihre ursprünglich auf 50 Jahre veranschlagte Mindestlebensdauer erreicht. Netzbetreiber stehen deshalb vor der Entscheidung, ob sie ihre Rohrsysteme weiter nutzen oder sanieren. Um Betreiber bei der Frage zu unterstützen, hat das Kunststoff-Zentrum SKZ ein Prüf- und Analyseverfahren entwickelt. Mit diesem können Netzbetreiber den tatsächlichen Zustand der Rohrsysteme bewerten und Investitionen gezielter planen.






