Einzelkomponenten des Liners werden von der RELINEEUROPE AG geliefert und bei Vertiliner nach dem von Inhaber Dipl.-Ing. (FH) Peter Eschenbrenner entwickelten Verfahren individuell auf alle marktüblichen Schachtgeometrien angepasst. Das Verfahren eignet sich für Schachtbauwerke in einem Nennweitenbereich bis DN 2000 und wird als Halbfertig-Produkt auf die Baustelle geliefert. Auch in Pumpwerkschächten ist das monolithische System einsetzbar. Dipl.-Ing. (FH) Stefan Schikora sieht in der Kooperation Vorteile für alle Beteiligten: „Mit dem modernen und zukunftsweisenden Verfahren ergänzen wir unser Portfolio an lichtaushärtenden Linern“, erklärt der Geschäftsführer der DIRINGER&SCHEIDEL ROHRSANIERUNG GmbH & Co. KG. „Gleichzeitig reagieren wir auf die Anforderungen des Marktes. Der ganzheitliche Ansatz, neben der Sanierung der Haupt- und Zulaufleitungen auch die Schachtbauwerke mit einzubeziehen nimmt deutschlandweit immer mehr zu.“
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt
Bei einer zweiwöchigen Vorführkampagne am Standort Suhl/Thüringen präsentierte die allunderground GmbH im Juli 2026 erstmals einem breiten Fachpublikum ihr einstufiges, grabenloses Bohrverfahren im Live-Betrieb: Das Kabelschutzrohr dient dabei zugleich als Vortriebsrohr. Rund 15 Unternehmen und Organisationen verfolgten eine 70-m-Bohrung im Buntsandstein, darunter drei der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber, die DB InfraGO sowie führende Leitungsbauunternehmen. Der Beitrag von Christian Pietrulla beschreibt Verfahren, Maschinentechnik und die Resonanz der Fachbesucher.






