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Großprojekt: REWAG erschließt Wassergewinnungsgebiet

Eine neue Trinkwasserleitung und eine Wassergewinnungsanlage sollen dafür sorgen, dass für die Bürger auch zukünftig ausreichend Trinkwasser zur Verfügung steht. Für die neue Trinkwasserleitung verwendet die Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG (REWAG) Rohre aus Polyetyhlen der Firma egeplast.

von | 19.07.19

V.l. Peter Ach, REWAG-Fachbereichsleiter Betrieb Gas/Wasser/Wärme; Johann Wolf, REWAG-Bereichsleiter Technik; Olaf Hermes, REWAG-Vorstandsvorsitzender; Eckehard Hess, egeplast international GmbH; Franz Krönigner, Bürgermeister von Zeitlarn; Walter Emperhoff, Firma Guggenberger

Anfang Juni 2019 setzten die Beteiligten den ersten, symbolischen Spatenstich für das Großprojekt. Für die Gemeinden Zeitlarn, Laub und Regendorf investiert die REWAG in die Versorgungssicherheit beim Trinkwasser.
Die Versorgungsleitung
Aktuell werden die Gemeinden Zeitlarn, Laub und Regendorf über eine Leitung östlich des Regens versorgt. Bedingt durch das stete Wachsen der Gemeinden möchte die REWAG hier durch die neue Wasserleitung möglichen Engpässen entgegenwirken. Deshalb stellt der Trinkwasserversorger eine neue Leitungsverbindung zwischen Zeitlarn und Regendorf her. Diese verläuft auf einer Länge von etwa 2.400 m entlang der Regensburger Straße, parallel zum Geh- und Radweg. Dieser wurde für die Bauarbeiten umgelegt und wird nach Beendigung derselben wieder hergestellt.
Die neue Versorgungsleitung wird zunächst ab Mitte 2019 Trinkwasser aus der Wassergewinnungsanlage Sallern nach Laub transportieren. Ein positiver Nebeneffekt dabei ist, dass der Wasserdruck in den Haushalten stabilisiert werden kann. In Phase 2 (Ende 2020) soll die Gemeine Laub direkt aus der Wassergewinnungsanlage in Laub versorgt werden. In Phase 3 (Anfang 2022) geht das Wasser aus Laub nach Sallern und über bestehende Leitungen in die Gemeinden Zeitlarn, Laub und Regendorf.
Wassergewinnungsanlage Laub
Aktuell finden im Tiefbrunnen in Laub (Lauber Hölzl) Pumpversuche statt. Im Wesentlichen testet die REWAG hier Wasserqualität und reale Förderbedingungen. Bis Ende 2019 sollen alle erforderlichen Ergebnisse und Genehmigungen vorliegen. Bei den Planungen arbeitet die REWAG in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden, Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt und Gesundheitsamt zusammen. Liegen alle Dokumente zur Genehmigung wie geplant vor, kann voraussichtlich Anfang 2020 mit dem Bau der Aufbereitungsanlage in Laub begonnen werden. Zunächst sollen hier 28 Liter pro Sekunde gefördert, vor Ort aufbereitet und in das Trinkwassernetz eingespeist werden. In einem zweiten Schritt, Anfang 2022, wird die Förderleistung auf 100 Liter pro Sekunde erhöht. Für diese Anlage mussten im Lauber Hölzl Bäume weichen. Diese Fläche wird von der REWAG durch eine Wiederaufforstungsmaßnahme kompensiert.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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