Generic filters
FS Logoi

35 Jahre Isoplus Fernwärmetechnik

Die Isoplus Fernwärmetechnik GmbH feierte am 8. April ihr 35-jähriges Bestehen. Das Unternehmen, das im Jahr 1991 mit sechs Beschäftigten im thüringischen Sondershausen startete, gehört heute mit 709 Mitarbeitern, modernsten Fertigungstechnologien und Großprojekten zur Energiewende zu Deutschlands Marktführern für vorgedämmte Rohrsysteme.

von | 09.04.26

Die Isoplus Fernwärmetechnik GmbH feierte ihr 35-jähriges Bestehen
Foto: Isoplus Fernwärmetechnik GmbH

Seit der Unternehmensgründung ist die Isoplus-Belegschaft kontinuierlich gewachsen: von sechs Mitarbeitern im Jahr 1991 auf 189 (2005), 396 (2015) auf heute 709 Mitarbeiter. Rund 500 von ihnen sind am Hauptstandort Sondershausen tätig, rund 200 weitere sind über ganz Deutschland verteilt. Mit Investitionen in Automatisierung und Robotik hat Isoplus seine Produktion stetig modernisiert. Im Jahr 2023 nahm das Unternehmen eine Schweißanlage mit drei kollaborierenden Robotern in Betrieb, die mit dem Zukunftspreis der IHK und HWK Erfurt ausgezeichnet wurde:

„Wo früher ein Schweißer acht Stunden konzentriert arbeiten musste, erledigen das die drei kollaborierenden Roboter heute in unter 20 % dieser Zeit automatisch“, erklärt Geschäftsführer Axel Kirstein.

Großprojekt RE=FILL

Aktuell liefert Isoplus für das Projekt RE=FILL sämtliche vorgedämmten Rohrsysteme, Bögen und Muffen. Rund 8.000 Einzelkomponenten, darunter mehr als 3.000 12-Meter-Kunststoffmantelrohre, stammen aus dem Werk Sondershausen. Das Vorhaben verbindet die TotalEnergies Raffinerie Mitteldeutschland in Leuna mit den Leipziger Stadtwerken und gilt als Modellprojekt für sektorübergreifende Zusammenarbeit. Laut Sascha Hagedorn, Prokurist und Vertriebsleiter Nordost, demonstriert RE=FILL eindrucksvoll das Potenzial industrieller Abwärme. Das Projekt stelle für das Unternehmen einen Meilenstein dar – „sowohl technisch als auch in seiner Bedeutung für die Energiewende“.

Kurs Richtung Zukunft

„Seit 35 Jahren treiben unsere Mitarbeitenden die Wärmewende in Deutschland voran, indem sie mit ihrem persönlichen Engagement den Ausbau und die Modernisierung einer verlässlichen Fernwärmeinfrastruktur möglich machen”, betonen die Geschäftsführer Alexander Langner und Axel Kirstein anlässlich des Jubiläums. „Durch die sehr hohe individuelle Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter und die sehr enge Kundenorientierung haben wir uns zum Marktführer in Deutschland entwickelt. Gemeinsam mit Kunden und Partnern setzen wir unseren bisherigen Kurs fort: Weiterer Ausbau der Fernwärme in Deutschland, Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit.“

(Quelle: Isoplus Fernwärmetechnik GmbH)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich
Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich

Die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber haben ihr drittes Marktinformationspaket veröffentlicht. Darin haben sie zum Stichtag 23. Juli in den Angebotszonen des Kernnetzes Ein- und Ausspeisekapazitäten von knapp 6 GW zahlungspflichtig reserviert. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber der letzten Veröffentlichung vom 13. Mai. Für den Clusterübergangstransport sind zusätzlich 0,6 GW vertraglich gesichert, weitere 0,5 GW befinden sich in Prüfung. Ein mehrstufiger Übernachfrageprozess hat alle Anfragen bedient, die das ursprüngliche Kapazitätsangebot überstiegen haben.

mehr lesen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen

Die Zuflüsse zu Speicherseen und Laufwasserkraftwerken im Alpenraum sind im Juli auf einen historischen Tiefstand gesunken. Das hat eine Analyse des Energieinformationsanbieters Montel ergeben. Ursache ist die anhaltende Trockenperiode in Österreich und der Schweiz, die auch die Wasserkraftproduktion in Deutschland und Frankreich gedrückt hat. Mit einer Erholung rechnen Fachleute frühestens im September.

mehr lesen
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl

Über ein rund 120 Kilometer langes Leitungsnetz ist nun erstmals Wasserstoff aus der RWE-Elektrolyseanlage in Lingen zum Chemiepark in Marl geflossen. Die Fernleitungsnetzbetreiber Nowega und OGE haben die Leitungen gemeinsam mit der Evonik-Tochter SYNEQT für den Transport bereitgestellt. Damit hat einer der ersten fertiggestellten Abschnitte des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes den Betrieb aufgenommen.

mehr lesen
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper

Der Wupperverband hat die Wasserabgabe aus der Wupper-Talsperre reduziert. Am Pegel Kluserbrücke in Wuppertal fließen ab sofort rund 3.000 Liter Wasser pro Sekunde statt bisher 3.500 Liter. Grund für die Anpassung ist die anhaltende Trockenheit im Wuppergebiet im Wasserwirtschaftsjahr 2026.

mehr lesen
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung

Der Bundesverband grabenlose Technologien (BGT) hat mit den BGT-FachTalks ein digitales Veranstaltungsformat etabliert, das Netzbetreiber, Kommunen, Ingenieurbüros, Hersteller und ausführende Unternehmen zu aktuellen Branchenthemen zusammenbringt. In den vergangenen Monaten haben bereits mehrere kostenfreie Online-Veranstaltungen zu Künstlicher Intelligenz in der Kanalinspektion, zur neuen EU-Trinkwasser-Richtlinie und zu technischen Regelwerken stattgefunden. Der Verband hat damit auf den wachsenden Bedarf an schnellem, praxisnahem Wissenstransfer in der Branche reagiert.

mehr lesen

Publikationen zum Thema