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5,2 Kilometer unter der Elbe – Durchschlag für SuedLink erreicht

Pünktlich vor dem weiteren Ausbau der Stromtrasse SuedLink ist beim Tunnelbau der Elbquerung ein wichtiger Meilenstein erreicht: Der Durchschlag des rund 5,2 Kilometer langen Tunnels ist früher als geplant gelungen. Das Bauwerk verbindet künftig Schleswig-Holstein und Niedersachsen und ermöglicht die Verlegung von Hochspannungs-Gleichstromkabeln unter der Elbe. Mit dem Abschluss der Tunnelvortriebe beginnt nun der Innenausbau des Schlüsselprojekts für die Energiewende.

von | 01.07.26

Am 22. Juni erfolgte beim Tunnelbau der Elbquerung der Durchschlag auf der niedersächsischen Seite der Elbe.
Quelle: PORR

Beim Großprojekt SuedLink ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Am 22. Juni erfolgte beim Bau der Elbquerung ElbX im Auftrag von TenneT Germany gemeinsam mit den Projektpartnern der Durchschlag. Die von PORR ausgeführten Tunnelbauarbeiten verbinden auf einer Länge von rund 5,2 Kilometern Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die Elbquerung gehört zu den zentralen Abschnitten der Stromtrasse, über die künftig erneuerbare Energie aus Norddeutschland in den Süden transportiert werden soll.

„Der Tunnelbau unter der Elbe ist ein bedeutendes und komplexes Projekt, das uns als Bauunternehmen immer wieder vor Herausforderungen gestellt hat. Dennoch konnten wir diesen Meilenstein früher als geplant erreichen. Wir sind stolz, gemeinsam mit unseren Projektpartnern diesen Erfolg feiern zu können“, freut sich PORR CEO Karl-Heinz Strauss.

Der Tunnel wurde im maschinellen Vortrieb in einer Tiefe von mehreren Dutzend Metern unter der Elbe und unter anspruchsvollen geologischen sowie wasserführenden Bedingungen aufgefahren. Planung, Logistik und Ausführung stellten dabei hohe Anforderungen an alle Projektbeteiligten.

Auf den letzten rund 400 Metern profitierte das Projektteam von günstigen Baugrundverhältnissen, die außergewöhnliche Vortriebsleistungen ermöglichten. Dabei wurden neue Rekordwerte auf der Baustelle erzielt: Der maximale Tagesvortrieb betrug 32,6 Meter beziehungsweise 25 Tübbingringe, der Wochenrekord lag bei 158,7 Metern.

Rekordleistungen auf den letzten Metern

„Der erfolgreiche Durchschlag zeigt, was durch das Zusammenspiel aus moderner Tunneltechnik, Erfahrung und einem eingespielten sowie motiviertem Team möglich ist“, sagt René Hallbauer, Projektleiter Tunnelbau der PORR. „Die Leistung basiert auf präziser Planung und einer engen Zusammenarbeit über alle Gewerke hinweg.“

Während der gesamten Bauzeit war der Vortrieb von wechselnden und anspruchsvollen Baugrundverhältnissen im Grundwasserbereich der Elbe geprägt. Dass der Durchschlag dennoch früher als prognostiziert gelang, unterstreicht die technische Kompetenz der PORR im Tunnelbau sowie die enge Abstimmung aller Projektpartner.

Innenausbau als nächster Projektschritt

Nach dem erfolgreichen Durchschlag beginnen nun der Innenausbau und die technische Ausrüstung des Tunnels. Nach seiner Fertigstellung wird die Elbquerung einen wesentlichen Beitrag zu einer stabilen und sicheren Stromversorgung Deutschlands leisten und gilt als zentraler Baustein der Energiewende.

Das Projekt „SuedLink Elbquerung ElbX“ umfasst den Bau eines rund 5,2 Kilometer langen Tunnels unter der Elbe zwischen Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) und Wischhafen (Niedersachsen). Der Tunnel ist Teil der Stromtrasse SuedLink und ermöglicht künftig die Verlegung leistungsstarker Hochspannungs-Gleichstromkabel unter dem Fluss, um Windstrom aus Norddeutschland in die südlichen Regionen zu transportieren. Das technisch anspruchsvolle Bauwerk zählt zu den Schlüsselprojekten der deutschen Energiewende.


Quelle: PORR Group

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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