
Der E-Trencher im Einsatz. Foto: Deutsche Glasfaser
Im Rahmen des neuen Netzkonzept 4.0 setzt das Unternehmen in diesem Landkreis mit dem E-Trencher auf einen besonders energieeffizienten und ressourcenschonenden Ausbau und Netzbetrieb.
„Als unser Baupartner Artemis von der neuen E-Fräse berichtete, war schnell klar: Die wollen wir auf jeden Fall einsetzen!“, berichtet Blerta Ramadani, Partnermanagerin bei Deutsche Glasfaser. „Die Vorteile der Maschine haben uns auch deshalb überzeugt, weil sie unseren nachhaltigen und effizienten Angang vor Ort perfekt unterstützt.“
Die „konventionelle Fräse“ ist laut Unternehmen „bereits in zahlreichen Projekten von Deutsche Glasfaser im Einsatz und gehört zu den präferierten Verfahren– auch im Landkreis Neuwied.
„Konventionelle Fräsen haben wir bereits länger im Angebot, sie erfreuen sich großer Beliebtheit beim Glasfaserausbau“, sagt Christos Touloupis, Sales Manager von Domka Maschinenbau. „Den E-Trencher haben wir ganz neu entwickelt. In diesem Projekt von Deutsche Glafaser setzen wir ihn nun zum ersten Mal ein.“
Herkömmliche Fräse oder E-Trencher?
Bei herkömmlichen, dieselbetriebenen Fräsen erhöht sich der Lärmpegel während der Bauarbeiten deutlich. Mit dem Akku-betriebenen Modell können wir die Bauarbeiten bei gleicher Bauleistung deutlich leiser und ohne die Emissionen eines Dieselmotors durchgeführt werden – eine erhebliche Entlastung für die Arbeiter und Anwohner.
„Die Fräse hat eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit von drei bis vier Stunden pro Batterieladung. Dies entspricht der Strecke, die wir an einem Tag bearbeiten können.“
Der E-Trencher soll aber weitere Vorteile bieten: Die Maschine kann an jeder handelsüblichen Ladesäule für E-Autos aufgeladen werden und unterscheidet sich lediglich im Antrieb von seinen dieselbetriebenen „Kollegen“. Die Einarbeitungszeit für die Bediener wird damit auf ein Minimum reduziert.
Im rheinland-pfälzischen Landkreis Neuwied ist der Einsatz des E-Trenchers nicht das erste Pilotprojekt, das Deutsche Glasfaser umsetzt. In Vettelschoß hatte das Unternehmen den Glasfaserausbau 2024 bereits erstmals nach einem neuen Netzkonzept durchgeführt. Auf diese Weise erfolgt nun auch der Ausbau in Leubsdorf, abermals gemeinsam mit dem Baupartner Artemis.
Das Netzkonzept 4.0 soll es ermöglichen, den Ausbau und Betrieb des Glasfasernetzes noch energie- und ressourcenschonender zu gestalten. Es verbindet moderne Hardware-Komponenten und zukunftsweisende Prozesstechnik. Die neue Ausbauvariante reduziert den Strombedarf auf rund 20 % eines bisherigen Kupfernetzes.
(Quelle: Deutsche Glasfaser)









