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Enpulse investiert in Water-Tech-Startup Pluvion

Die Enpulse Ventures GmbH, das Venture Studio des Enegieversorgers EnBW, investiert als Lead-Investor in der Seed-Runde (Anschubfinanzierung) des Freiburger Startups Pluvion GmbH. Ziel ist es, die KI-gestützte Softwareplattform WATER + weiterzuentwickeln.

von | 09.01.26

Das Pluvion-Team um Phillip Grimm (vorne Mitte)
© Pluvion

Die Plattform WATER +, die Kanalnetze in Echtzeit überwacht und Fremdwassereinträge automatisch erkennt und lokalisiert, soll Kommunen und Versorgern ermöglichen, Risiken frühzeitig zu erkennen, Ressourcen gezielter einzusetzen und Betriebskosten zu senken. Intuitive Visualisierungen wandeln Messdaten in konkrete Handlungsempfehlungen um, damit Instandhaltungsmaßnahmen effizienter geplant werden können.

„Die Modernisierung unserer Wasserinfrastruktur ist eine der unterschätzten Stellschrauben der Klimaanpassung – und sie wird ohne digitale, datengetriebene Lösungen nicht funktionieren“, sagt Florian Fichter, Geschäftsführer von Enpulse. „Pluvion zeigt, wie sich bestehende Messdaten mit KI so kombinieren lassen, dass Kommunen und Versorger Fremdwasser, Leckagen und Überlastungen frühzeitig erkennen und gegensteuern können. Das ist gut für die Netze, gut für die Kommunen und am Ende gut fürs Klima.“

Der Markt für digitale Wasserwirtschaft wächst angesichts veralteter Infrastrukturen, zunehmender Starkregenereignisse und begrenzter kommunaler Budgets rasant. Pluvion setzt hier an, um Anlagen resilienter und effizienter zu machen.

„Mit Enpulse gewinnen wir einen starken Partner, der unsere Vision einer digitalen, resilienten Wasserinfrastruktur teilt und tief in den Bereichen Energie und Netze verankert ist“, sagt Phillip Grimm, Gründer und CEO von Pluvion. „Gemeinsam mit unseren bestehenden Investor:innen können wir WATER+ nun schneller in die Fläche bringen, weitere Funktionen entwickeln und zusätzliche Märkte erschließen. Unser Ziel ist es, Kommunen und Versorgern Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie Wasser- und Abwassersysteme effizienter, sicherer und klimafest betreiben können.“

Langfristig will Pluvion eine skalierbare Software-Suite aufbauen – eine Art „App Store der Wasserindustrie“. Neben Fremdwasseranalysen sind weitere Module geplant, um Themen wie Starkregen, Überflutungen und Emissionen ganzheitlich zu adressieren. Für Enpulse fügt sich das Engagement in die Strategie ein, frühzeitig innovative Lösungen für Energiewende und Infrastrukturresilienz zu fördern. Zusammen mit den Bestandsinvestoren Kopa Ventures und MBG soll eine Finanzierung im siebenstelligen Bereich bereitgestellt werden.

(Quelle: Pluvion, Enpulse)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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