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EWE: Auftragsvergabe für H2-Speicherprojekt an Neuman & Esser

EWE treibt die Umrüstung seines Gasspeicherstandorts zur Speicherung von Wasserstoff in der Wesermarsch voran. Für das „Clean Hydrogen Coastline“-Projekt hat EWE die Firma Neuman & Esser mit der Lieferung von zwei Verdichtern beauftragt. Diese sollen in einer umgebauten Erdgaskaverne zum Einsatz kommen, die ab 2027 ihren Betrieb aufnehmen soll, um eine eine flexible und sichere Wasserstoffversorgung im Rahmen der Energiewende zu ermöglichen.

von | 24.03.25

Kavernenplatz in der Wesermarsch: Vom H2-Speicher ist bisher nur der Kavernenkopf sichtbar
Foto: © Hayo Seeba

Die Umrüstung einer Erdgaskaverne in Huntorf ist Teil des Projekts, das Erzeugung, Speicherung, Transport und Nutzung von grünem Wasserstoff kombiniert. Es wurde durch Förderzusagen der Bundesregierung und des Landes Niedersachsen unterstützt. EWE plant, in den nächsten zwei bis drei Jahren mit der Speicherung von Wasserstoff zu beginnen.

Zentrale Rolle des Vertragspartners am Standort

Neuman & Esser wurde aufgrund seiner Erfahrung ausgewählt. Die Verdichter spielen eine zentrale Rolle bei der Speicherung und Entnahme von Wasserstoff aus der Kaverne. EWE hat bereits im Rahmen eines Pilotprojekts in Rüdersdorf die sichere Speicherung von Wasserstoff in Salzkavernen nachgewiesen. Nun wird dieses Wissen auf größere Kavernen in der Wesermarsch übertragen. EWE besitzt mit 37 Salzkavernen einen erheblichen Teil der Kavernenspeicher in Deutschland.

Obwohl die Technologie erfolgreich ist, gibt es regulatorische Herausforderungen. Ein geeigneter regulatorischer Rahmen und ein bankfähiges Finanzierungsmodell sind notwendig, um weitere Wasserstoffspeicherprojekte umzusetzen.

Mit dem Projekt „Clean Hydrogen Coastline“ fördert EWE nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern trägt auch aktiv zur Energiewende bei, da Wasserstoff die Speicherung von erneuerbarer Energie ermöglicht.

(Quelle: EWE/Neuman & Esser)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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