Seit der Entwicklung des ersten Kabelpflugs durch Georg Föckersperger in den 1970er-Jahren hat sich der Familienbetrieb zu einer international agierenden Firmengruppe entwickelt. Heute umfasst die Föckersperger-Gruppe die Bereiche Leitungstiefbau, Kabelpflugdienstleistungen und Maschinenbau mit rund 50 Beschäftigten. Das Unternehmen liefert Maschinen weltweit und führt bundesweit Tiefbauleistungen aus.
Föckersperger blickt auf eine lange Tradition zurück: 1865 gründete Johann Heinrich Müller in Münchaurach eine Mühlenreparaturwerkstatt, die 100 Jahre später durch die Familie Föckersperger übernommen und ausgebaut wurde. Bis heute hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge mehr als 80.000 km Kabel und Rohre verlegt – zunehmend für Wind- und Solarstromprojekte sowie Glasfaser- und Versorgungsleitungen.
Zu den Referenzprojekten zählen eine Trinkwasserleitung zur Insel Pellworm und Stromkabelverlegungen in den schottischen Highlands. Derzeit ist Föckersperger an der A-Nord-Trasse beteiligt, einem zentralen Infrastrukturprojekt der Energiewende, bei dem Kabelschutzrohre für eine 300 km lange Hochspannungsleitung verlegt werden. Zum Schutz der Böden kommen dabei modifizierte Maschinen mit Gummiketten zum Einsatz.
Geschäftsführer Frank Föckersperger betont den generationenübergreifenden Erfolg des Unternehmens und benennt „Kontinuität, Zukunftsorientierung und nachhaltiges Wachstum“ als zentrale Ziele. Künftig soll das internationale Geschäft, insbesondere in Nordamerika, weiter ausgebaut werden. Trotz der globalen Ausrichtung bleibt das Unternehmen der fränkischen Heimat verbunden, wo auch die Günter Föckersperger GmbH – ein Schwesterbetrieb – tätig ist und ebenfalls ihr 160-jähriges Jubiläum begeht.
(Quelle: Frank Föckersperger GmbH)









