Generic filters
FS Logoi

Frank Mattat wird neuer Geschäftsführer des Energieeffizienzverbandes AGFW

Ab April 2026 tritt Frank Mattat die Nachfolge von Werner Lutsch beim Energieeffizienzverband AGFW an. Diesen Beschluss fasste der AGFW-Vorstand in seiner Sitzung vom 16. Dezember 2025. Werner Lutsch geht in diesem Jahr in den Ruhestand. Er führt den Verband seit über 20 Jahren.

von | 19.01.26

Frank Mattat (li.) wird Nachfolger von AGFW-Geschäftsführer Werner Lutsch (re.)
Quelle: AGFW

AGFW-Präsident Dr. Hansjörg Roll hieß Frank Mattat stellvertretend als „ausgewiesenen Kenner des Wärme- und Infrastrukturbereichs“ herzlich willkommen. Zugleich dankte er Werner Lutsch im Namen des AGFW „für sein langjähriges Engagement als AGFW-Geschäftsführer“. Er betonte, dass sich der Verband unter der Leitung Lutschs „zum Fernwärme-Spitzenverband entwickelt“ habe und über ein solides wirtschaftliches Fundament sowie eine breite Mitgliederbasis verfüge.

„Mir war immer wichtig, die Bedeutung der Fernwärme Stück für Stück in die Mitte der Gesellschaft und die Politik zu tragen“, blickt AGFW-Geschäftsführer Werner Lutsch zurück. „Gemeinsam mit unserem Verbandsteam und unseren Mitgliedsunternehmen konnte ich zu wichtigen Weichenstellungen beitragen, um dieses Ziel konsequent zu erreichen.“

Für den 57-jährigen Frank Mattat „ist und bleibt“ grüne Fernwärme „essenziell für das Erreichen der Klimaziele“, wie er erklärt. Er freue sich auf die Weiterentwicklung des AGFW-Kurses „gemeinsam mit dem Präsidium, den Mitgliedsunternehmen und dem Team der Geschäftsstelle“.

Der gebürtige Berliner und Diplomkaufmann verfügt über langjährig Erfahrung als Geschäftsführer im Bereich Wärme-, KWK- und Infrastruktur. Zuletzt zeichnete er als CEO für das Geschäft der MEAB Märkische Entsorgungsanlagen-Betriebsgesellschaft in Potsdam verantwortlich.

(Quelle: AGFW)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich
Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich

Die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber haben ihr drittes Marktinformationspaket veröffentlicht. Darin haben sie zum Stichtag 23. Juli in den Angebotszonen des Kernnetzes Ein- und Ausspeisekapazitäten von knapp 6 GW zahlungspflichtig reserviert. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber der letzten Veröffentlichung vom 13. Mai. Für den Clusterübergangstransport sind zusätzlich 0,6 GW vertraglich gesichert, weitere 0,5 GW befinden sich in Prüfung. Ein mehrstufiger Übernachfrageprozess hat alle Anfragen bedient, die das ursprüngliche Kapazitätsangebot überstiegen haben.

mehr lesen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen

Die Zuflüsse zu Speicherseen und Laufwasserkraftwerken im Alpenraum sind im Juli auf einen historischen Tiefstand gesunken. Das hat eine Analyse des Energieinformationsanbieters Montel ergeben. Ursache ist die anhaltende Trockenperiode in Österreich und der Schweiz, die auch die Wasserkraftproduktion in Deutschland und Frankreich gedrückt hat. Mit einer Erholung rechnen Fachleute frühestens im September.

mehr lesen
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl

Über ein rund 120 Kilometer langes Leitungsnetz ist nun erstmals Wasserstoff aus der RWE-Elektrolyseanlage in Lingen zum Chemiepark in Marl geflossen. Die Fernleitungsnetzbetreiber Nowega und OGE haben die Leitungen gemeinsam mit der Evonik-Tochter SYNEQT für den Transport bereitgestellt. Damit hat einer der ersten fertiggestellten Abschnitte des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes den Betrieb aufgenommen.

mehr lesen
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper

Der Wupperverband hat die Wasserabgabe aus der Wupper-Talsperre reduziert. Am Pegel Kluserbrücke in Wuppertal fließen ab sofort rund 3.000 Liter Wasser pro Sekunde statt bisher 3.500 Liter. Grund für die Anpassung ist die anhaltende Trockenheit im Wuppergebiet im Wasserwirtschaftsjahr 2026.

mehr lesen
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung

Der Bundesverband grabenlose Technologien (BGT) hat mit den BGT-FachTalks ein digitales Veranstaltungsformat etabliert, das Netzbetreiber, Kommunen, Ingenieurbüros, Hersteller und ausführende Unternehmen zu aktuellen Branchenthemen zusammenbringt. In den vergangenen Monaten haben bereits mehrere kostenfreie Online-Veranstaltungen zu Künstlicher Intelligenz in der Kanalinspektion, zur neuen EU-Trinkwasser-Richtlinie und zu technischen Regelwerken stattgefunden. Der Verband hat damit auf den wachsenden Bedarf an schnellem, praxisnahem Wissenstransfer in der Branche reagiert.

mehr lesen

Publikationen zum Thema