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Gasnetzbetreiber OGE erreicht Meilenstein beim Bau der Leitung Etzel-Wardenburg

Die Leitung Etzel-Wardenburg (EWA) des Gasnetzbetreibers Open Grid Europe GmbH (OGE) befindet sich auf der Zielgeraden: Mit dem Setzen der letzten Schweißnaht, in der Fachsprache als „Goldene Naht“ bezeichnet, erreichen die Rohrbauarbeiten und die Tiefbauarbeiten einen wichtigen Meilenstein vor der Inbetriebnahme.

von | 11.11.25

Freuen sich über den Meilenstein "Goldene Naht": Ansgar Kortbus (Pipeline Systems GmbH), Jörg Pieper (Bürgermeister Wiefelstede), Detlef Brüggemeyer (OGE), Maximilian Hoffmann (Max Streicher GmbH & Co. KG), Klaus-Dieter Ehlen (Friedrich Vorwerk SE &Co. KG) und Kevin Loots (Bohlen&Doyen GmbH).
Bild: OGE

Die Leitung Etzel-Wardenburg wird zum Ende des Jahres den Gastransport aufnehmen. Gemeinsam mit Vertretern der Partnerfirmen sowie Vertretern aus der Lokalpolitik feierte das Team der EWA den erfolgreichen Abschluss.

Leitung Etzel-Wardenburg unterstützt Versorgungssicherheit

Die EWA bildet den 60 km langen Leitungsabschnitt der Erdgasversorgungsleitung Etzel-Wardenburg-Drohne, die die Versorgung von Deutschland mit Erdgas sichern soll. Sie schließt an die bereits fertiggestellte Wilhelmshavener-Anbindungsleitung (WAL) an und soll zukünftig die Erdgasmengen aus den nördlichen Regionen transportieren. Beginnend in Etzel und in weitestgehender Parallellage zur Gasversorgungsleitung Norddeutsche Erdgas-Transversale (NETRA) verlaufend, mündet die EWA in Wardenburg in die dortige NETRA-Verdichterstation Wardenburg ein.

Für die Leitung, die einen Rohrdurchmesser von 1200 mm hat und für einen Druck bis zu 100 bar ausgelegt sowie H2-ready ist, hatte OGE bereits im Oktober 2024 vorzeitig die Zulassung für einzelne Baumaßnahmen erhalten. Nun konnten das OGE-Team der EWA sowie deren Partnerfirmen die „Goldene Naht“ feiern. Für das Baulos 1 der EWA zeigte sich MAX STREICHER GmbH & Co. KG aA verantwortlich. Den Auftrag für das Baulos 2 hat die ARGE EWA, bestehend aus den Unternehmen FRIEDRICH VORWERK SE & Co. KG, Bohlen & Doyen Bau GmbH, PPS Pipeline Systems GmbH und HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m. b. H. erhalten.

„Goldene Naht“ als Symbol für erfolgreiche Zusammenarbeit

„Das Leitungsbauprojekt EWA hat von den ersten Planungen bis zur Inbetriebnahme rund drei Jahre gedauert. Das ist nur dank der guten Zusammenarbeit innerhalb der Baumannschaft, aber vor allem durch den engen Schulterschluss mit der Region möglich gewesen “, erklärt Detlef Brüggemeyer, Technischer Geschäftsführer bei OGE, in seinem Grußwort an die Gäste.

In seinem Grußwort betonte er die Bedeutung der Nordregion für die deutsche Energieversorgung – heute mit Erdgas und zukünftig auch mit Wasserstoff. Die Region, in der OGE nun das Leitungsbauprojekt EWA umsetze, stehe beispielhaft dafür. Ein Leitungsbauprojekt sei sichtbar und teilweise spürbar. OGE versuche immer offen, transparent und mit der Bereitschaft zum Dialog die Leitungsbauprojekte umzusetzen. „Hier in der Region treffen wir auf die gleiche Art zu denken und auch zu handeln. Herausforderungen werden partnerschaftlich sowie auf Augenhöhe gemeinsam angenommen“, sagt Detlef Brüggemeyer, verbunden mit einem Dank an die Region. Ausgerüstet mit der der erforderlichen Schutzkleidung sowie in ausreichendem Abstand stehend, konnten die Anwesenden dann das Setzen der „Goldenen Naht“ vor Ort auf der Baustelle an der Gristeder Straße in Wiefelstede miterleben.

Insgesamt kann das Bauteam ein positives Fazit ziehen. Nach Einreichung der Unterlagen auf Planfeststellungsbeschluss Ende 2023 und dem positiven Bescheid von der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), konnte das OGE-Team der EWA in enger Zusammenarbeit mit den Partnerfirmen die Bauphase in einem Jahr fast vollständig beenden. Jetzt stehen bis Jahresende noch die finalen gastechnischen Arbeiten an der EWA an, bevor sie planmäßig Ende des Jahres in Betrieb geht. Die stark von der Witterung abhängigen Rekultivierungsarbeiten sind weit fortgeschritten, werden jetzt witterungsbedingt eingestellt und sobald es möglich ist, im kommenden Jahr wieder aufgenommen. Auch nach der Inbetriebnahme bleiben die Fachleute von OGE als Ansprechpartner für die Region vor Ort.

(Quelle: OGE)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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