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H2-Kernnetzbetreiber starten Reservierungsprozess für Transportkapazitäten

Der Reservierungsprozess für Transportkapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz ist gestartet: Die beteiligten Netzbetreiber haben am 19. März einen gemeinsamen, abgestimmten Mechanismus zur Buchung erster Kapazitäten in Gang gesetzt.

von | 23.03.26

Wasserstoff-Rohr „H2 for Europe“-Graffiti
Quelle: Gascade

Ziel dieser Maßnahme ist es, den Markthochlauf von Wasserstoff weiter voranzutreiben und Unternehmen frühzeitig Planungssicherheit sowie Investitionsgrundlagen zu bieten. Grundlage bildet ein am 5. März veröffentlichtes Marktinformationspaket, das die Entwicklung des Wasserstoff-Kernnetzes in Clusterstrukturen sowie die jeweils verfügbaren Kapazitäten darstellt. Dieses Paket steht auf den Webseiten der Wasserstoff-Kernnetzbetreiber zur Verfügung. Marktteilnehmende haben nun die Möglichkeit, sich die benötigten Ein- und Ausspeisekapazitäten für ihre Lieferketten frühzeitig zu sichern und so ihre Wasserstoffprojekte in Deutschland abzusichern.

„Jetzt geht’s los. Der Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes schreitet voran. Mit dem Start des koordinierten Vermarktungsprozesses für das Wasserstoff-Kernnetz erreichen wir eine wichtige nächste Stufe für die Entwicklung eines Wasserstoffmarktes in Deutschland und Europa“, betont Barbara Fischer, Geschäftsführerin des FNB Gas.

Die Reservierung erfolgt über ein standardisiertes Anfrageformular auf Basis eines branchenweit abgestimmten Mustervertrags. Dieses Formular ist jeweils auf der Website des zuständigen Netzbetreibers für den entsprechenden Ein- oder Ausspeisepunkt verfügbar. Die aktuelle Reservierungsphase stützt sich zunächst auf die im Marktinformationspaket dargestellten Netz- und Kapazitätsplanungen für den Zeitraum von 2026 bis 2030. Weiterführende Entwicklungen für die Folgejahre werden von den Netzbetreibern unter Berücksichtigung des Netzentwicklungsplans Gas und Wasserstoff veröffentlicht.

Mit dem Beginn dieses Prozesses setzen die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes ein deutliches Signal für den Ausbau des grenzüberschreitenden Wasserstofftransports und den weiteren Aufbau des Marktes in Deutschland. Gleichzeitig entsteht ein belastbarer Rahmen für den Aufbau internationaler Lieferketten sowie für langfristige Investitionsentscheidungen im europäischen Wasserstoffsektor.

Weitere Informationen

 

(Quelle: Gascade)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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