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H2med ist wieder europäisches „Projekt von gemeinsamem Interesse“ (PCI)

Das H2med-Projekt erreicht erneut einen wichtigen Meilenstein: Die Liste der Projekte von gemeinsamem Interesse (PCI) und der Projekte von gegenseitigem Interesse (PMI) wurde am 9. April 2026 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.

von | 20.04.26

Nationale Wasserstoffkernnetze verbinden, hier eine Übersichtskarte zum H2med-Projekt.
Bild: https://h2medproject.com

Damit behalten die Verbindungsleitungen BarMar (Barcelona-Marseille) und CelZa (Celorico da Beira-Zamora) sowie an die nationalen Kernnetze, die gemeinsam den H2med-Korridor bilden, das PCI-Label.

Strategischer Meilenstein im Zentrum der europäischen Energiewende

Diese Veröffentlichung folgt auf die Verabschiedung des 2. delegierten Rechtsakts zu PCI/PMI durch das Europäische Parlament und den Rat der Europäischen Union, der am 1. Dezember 2025 von der Europäischen Kommission vorgeschlagen worden war. Die europäischen Mitgesetzgeber haben nun ihre uneingeschränkte Unterstützung für diese neue Liste bestätigt, die im Rahmen der überarbeiteten TEN-E-Verordnung erstellt wurde.

Zur Erinnerung: Von der EU geförderte grenzüberschreitende Energie-Infrastruktur-Projekte sind essenziell, um die Klima- und Energieziele der Europäischen Union zu erreichen. Die Liste tritt am 20. Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft.

Bestätigt Fortschritt und Ausbau des H2med-Wasserstoffkorridors

Die Verlängerung des PCI-Status für BarMar und CelZa bestätigt die Ausgereiftheit dieser Projekte und unterstreicht die bereits von den Partnern erzielten bedeutenden Fortschritte. Auf dieser Grundlage entwickelt sich der südwestliche Wasserstoffkorridor dynamisch weiter. Der H2med-Korridor ist eine der Prioritäten der „Energieautobahnen“, die Präsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union am 10. September 2025 vorgestellt hat.

Die PCI-Liste bestätigt zudem die Ausweitung auf weitere entscheidende nationale Projekte, die im Einklang mit dieser europäischen Vision innerhalb des H2med-Korridors stehen: die Verlängerung des PCI-Status für wichtige Infrastrukturen wie das portugiesische Kernnetz, das spanische Kernnetz und die beiden dazugehörigen Speicher North 1 und North 2 sowie die Leitungsprojekte HY-FEN, MosaHyc und RHYn sowie die Aufnahme neuer strategischer Infrastrukturprojekte wie HySoW (Transport und Speicherung) und MidHY, sowie H2ercules South-West als Teil des deutschen Kernnetzes.

Das untermauert das Ziel des H2med-Korridors, ein wirklich umfassendes und resilientes Wasserstoff-Netz zu bilden, das in der Lage ist, die Produktionskapazitäten Südwesteuropas mit den großen industriellen Verbrauchszentren Mitteleuropas zu verbinden.

Konkrete Vorteile, die das Projekt beschleunigen

Die Verleihung dieses PCI-Labels verschafft dem H2med-Projekt entscheidende Vorteile für die nächsten Phasen der Umsetzung:

  •     Zugang zu vereinfachten und beschleunigten Genehmigungsverfahren.
  •     Anspruch auf europäische Finanzhilfen durch das Programm „Connecting Europe Facility“ (CEF), wodurch Investitionen in die ehrgeizigen Ziele angekurbelt werden.

 

(Quelle: https://h2medproject.com)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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