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Hamburger Energienetze: Leitungsüberprüfung für H2-Netz

Am 7. August gaben die Hamburger Energienetze bekannt, dass sie eine bestehende Erdgasleitung in der Nähe der Kattwykbrücke für die künftige Wasserstoffnutzung vorbereiten. Diese Maßnahme ist Teil des Aufbaus des Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netzes (HH-WIN).

von | 11.08.25

Leitungsprüfung an der Kattwykbrücke: Hier quert eine Gasleitung die Süderelbe, die jetzt mit Spezialgerät gereinigt und geprüft wurde
Quelle: Hamburger Energienetze
Hamburger Energienetze

Die betreffende Leitung verläuft etwa 5 m unter dem Grund der Süderelbe und verbindet verschiedene Industriestandorte. Der sogenannte Düker besteht aus betonummantelten Stahlleitungen mit einer Gesamtlänge von rund 450 m. Eine der beiden parallel verlaufenden Leitungen wird weiterhin für Erdgas genutzt, während die andere für den Wasserstofftransport umgerüstet werden soll.

Durchgeführte Prüfverfahren

Für die Überprüfung der Leitungsqualität kamen verschiedene technische Verfahren zum Einsatz: Ein Reinigungsmolch mit einer Länge von 4 m wurde zunächst durch die 30 cm starken Rohre geleitet, um Ablagerungen zu entfernen. Anschließend erfolgten detaillierte Messungen mittels spezieller Prüfgeräte. Ein ultraschallbasiertes System ermittelte die Wandstärken des Stahls, während ein weiteres Gerät mit Magnetresonanz-Technologie den Korrosionszustand und die Materialeigenschaften untersuchte.

Während der Prüfarbeiten wurde die Gasversorgung im nördlichen Hafengebiet über alternative Leitungsverbindungen bei der Köhlbrandbrücke und den Elbrücken aufrechterhalten. Die Messergebnisse werden derzeit ausgewertet, um mögliche Reparaturmaßnahmen zu identifizieren.

Zukünftige Nutzung

Nach der geplanten Umrüstung soll die Leitung Wasserstoff mit einem Betriebsdruck von 25 Bar transportieren. Die Süderelbe-Querung stellt eine wichtige Verbindung zwischen den Industriestandorten in Moorburg und der Elbinsel Hohe Schaar dar, wo sich weitere Industrieunternehmen und ein geplantes Wasserstoff-Importterminal befinden. Der Betriebsbeginn der südlich der Elbe gelegenen Leitungsabschnitte ist für 2027 vorgesehen.

(Quelle: Hamburger Energienetze)

 


 

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Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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