Generic filters
FS Logoi

Isoplus-Lösungen transportieren ab 2026 Wärme von Deutschlands größter Solarthermieanlage

Isoplus, Hersteller energieeffizienter vorgedämmter Rohrsysteme mit Sitz in Sondershausen, ist Teil von Deutschlands größtem Solarthermieprojekt in Leipzig. Das Projekt wird von Ritter XL Solar im Auftrag der Leipziger Stadtwerke realisiert. Es soll ab 2026 rund 26 GWh Wärme pro Jahr erzeugen und so einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung leisten.

von | 30.07.24

Standort von Deutschlands größtem Solarthermieprojekt ist Leipzig
Bild: Leipziger Gruppe

Die 65.000 m² große Anlage befindet sich am Standort Lausen-Grünau bei Leipzig. Eigens angefertigte Sonderbauteile von Isoplus sollen den präzisen Anschluss der Kollektoren ermöglichen und zudem maximale Effizienz und hohe Zuverlässigkeit in der gesamten Wärmetransportkette sicherstellen.

„Durch die Zusammenarbeit mit ISOPLUS könnten wir sicherstellen, dass die Wärme von Deutschlands größter Solarthermieanlage effizient und zuverlässig transportiert wird. Die speziell entwickelten Sonderbauteile von Isoplus sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesamtlösung und tragen maßgeblich zur Erreichung unserer Projektziele bei“, erklärt Guido Wimmer, Projektleiter bei Ritter XL Solar.

Hersteller stellt maßgeschneiderte Lösungen vor

  • T-Abzweige: Mit einer Grundrohrlänge von 6 m und einem Abgang zwischen 1,75-2,2 m ermöglichen diese Bauteile den exakten oberirdischen Anschluss der Kollektoren und sorgen somit für eine optimale Integration in das Wärmenetz
  • Rohrdiffusoren: Extra angefertigte Komponenten dienen zur Optimierung des Leitungssystems, um Dampfschläge zu vermeiden.

 

Insgesamt sollen im Projekt unter- und oberirdisch mehr als 40 km Hightech-Rohre verbaut werden:

  • 40.000 m Kunststoffmantelrohr von DN 25/110 – 300/450, inklusive nordischer Leckageüberwachung
  • 3.000 Stück Formteile von DN 25/110 – 300/450, inklusive nordischer Leckageüberwachung
  • 10.000 Stück Isojoint x Verbindungsmuffe Da 110-450 mm

„Wir sind stolz darauf, durch unsere Produkte einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende zu leisten. Unsere vorgedämmten Rohrsysteme sind die Lebensadern für die Wärmewende und integrieren erneuerbare Energien wie Solarthermie effizient und nachhaltig in bestehende Wärmenetze“, so Sascha Hagedorn, zuständiger Gebietsverkaufsleiter bei Isoplus. „Jede Verbesserung in der Effizienz unserer Systeme hat einen erheblichen Einfluss. Wenn wir beispielsweise die Effizienz um nur ein halbes Prozent steigern, können wir jährlich zusätzliche 130 MWh Wärme bereitstellen. Solche Einsparungen zeigen, wie wichtig präzise und zuverlässige Verbindungen sind.“

CO2-Einsparungen und Förderung der Artenvielfalt angestrebt

Mit dem Leipziger Projekt, mit dem eine „effiziente Wärmequelle“ bereitstehen soll, soll zudem CO² t eingespart werden – voraussichtlich rund 7.160 t pro Jahr. Darüber hinaus ist geplant, das Projekt „ökologisch“ in eine Umgebung mit Obstbäumen, Hecken und Grünanlagen zu „integrieren“ und somit zur Artenvielfalt beizutragen.

Folgende Eckdaten der Anlage werden von Isoplus bereitgestellt:

  • Größe des Kollektorfelds: 65.000 m²
  • Jahreswärmeertrag: 26 GWh
  • Standort der Anlage: Leipzig
  • Geplante Inbetriebnahme: Anfang 2026

Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier.

(Quelle: Isoplus)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein

Die RWE Power AG hat am 6. Juli mit dem Bau eines Verteilbauwerk für eine Rheinwassertransportleitung in Grevenbroich-Allrath gestartet. Ab 2030 soll das Bauwerk eine Bündelungsleitung vom Rhein mit zwei Trassen zu den künftigen Tagebauseen Hambach und Garzweiler verbinden. So soll Rheinwasser in die beiden Tagebauseen geleitet werden und damit die geplante Flutung der Restlöcher ermöglichen.

mehr lesen
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten

Mit dem symbolischen Spatenstich für „H₂Coastlink 1“ startet EWE NETZ den Bau einer 24 Kilometer langen Wasserstoffleitung zwischen Emden und Leer. Sie verbindet künftig den Elektrolyseur in Emden mit dem Wasserstoff-Kernnetz. An die Leitung sollen weitere Leitungen des Wasserstoff-Kernnetzes angeschlossen werden.

mehr lesen
INES-Gas-Szenarien: Marktbedingungen gefährden Wiederbefüllung der Gasspeicher
INES-Gas-Szenarien: Marktbedingungen gefährden Wiederbefüllung der Gasspeicher

Die Initiative Energien Speichern e.V. (INES) hat am 7. Juli ihr aktuelles Juli-Update der Gas-Szenarien veröffentlicht. Die Modellanalysen zeigen: Technisch ist eine Befüllung der deutschen Gasspeicher bis zum 1. November 2026 auf den gebuchten Stand* von 76 % weiterhin möglich. Ob dieses Niveau tatsächlich erreicht wird, hängt jedoch entscheidend von den Marktbedingungen ab. Die derzeitigen Preisentwicklungen setzen kaum Anreize zur Einspeicherung von Gas und gefährden damit die Versorgungssicherheit für den kommenden Winter.

mehr lesen
OOWV: Rekordinvestitionen stärken Infrastruktur im Nordwesten
OOWV: Rekordinvestitionen stärken Infrastruktur im Nordwesten

Erneut kräftig investiert hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband im vergangenen Jahr in seine Infrastruktur: 107 Mio. Euro für die Wasserversorgung und 58 Mio. Euro im Bereich der Abwasserbeseitigung. Die Zahlen gehen aus dem Jahresabschluss hervor, den die Verbandsversammlung am 30. Juni beschlossen hat. Gegenüber 2024 entspricht dies nochmals einer leichten Steigerung.

mehr lesen
Neue Doppelspitze ergänzt Management der ISOPLUS Group
Neue Doppelspitze ergänzt Management der ISOPLUS Group

Die ISOPLUS Group hat ihr Management-Team mit einem neuen Chief Financial Officer und einem Chief Operating Officer vervollständigt. Gemeinsam mit CEO Florian Roos und CSO Tobias Langer soll das Führungsteam die weitere Entwicklung und das Wachstum der Unternehmensgruppe vorantreiben.

mehr lesen

Publikationen zum Thema