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Unterirdischer Stromtrasse Frankreich-Spanien nutzt japanische Pumpentechnik

Beim Bau der INELFE-Stromverbindung zwischen Frankreich und Spanien vertraut der französische Tunnelbauer BESSAC auf Schmutzwasserpumpen von Tsurumi. Die unterirdische Leitung soll ab 2028 eine stabilere Stromversorgung ermöglichen und Blackouts wie am gestrigen Tag vermeiden: Auf der iberischen Halbinsel kam es gestern zu einem flächendeckenden Blackout, von dem auch Teile Frankreichs betroffen waren.

von | 29.04.25

Die Kabel der Gleichstomleitung schlängeln sich entlang des technischen Verbindungstunnels
Bild: Philippe Grollier

Das Leitungsprojekt der Netzbetreiber Red Eléctrica (Spanien) und RTE (Frankreich) soll die Übertragungskapazität auf 5.000 MW durch eine 393 km lange Gleichstromleitung mit vier Kabelsträngen verdoppeln. Die Gleichstromleitung führt von Cubnezais (bei Bordeaux) durch den Golf von Biskaya nach Gatika (nahe Bilbao), wobei 300 km als Seekabel und 93 km als Erdkabel ausgeführt werden.

Baupumpe in der Praxis bereits bewährt

In der komplexen Umgebung – vollständig unterirdisch und zu großen Teilen unter dem Meer – setzt BESSAC auf Tsurumi-Pumpen wie die KTZ415. Mit 1.980 Litern/Minute und 55 m Förderhöhe soll sie in der Lage sein, extreme Bedingungen zu meistern. Die trockenlaufsichere Pumpe nutzt laut Hersteller Tsurumi ultraharte Materialien wie Siliziumkarbid und lässt sich mit Standardwerkzeugen warten.

Tsurumi, seit 100 Jahren auf Bau- und Industriepumpen spezialisiert, liefert europaweit über 500 Modelle – von der Entwässerung bis zur Großbaustelle. Das Unternehmen produziert eigenen Angaben zufolge jährlich eine Mio. Aggregate und hält seine Pumpen lagernd für schnelle Lieferungen bereit.

Erst nach jahrelanger Prüfung durch die Aufsichtsbehörden konnte mit dem Bau der neuen Hochspannungsleitung zwischen Spanien und Frankreich begonnen werden.

Video: INELFE

(Quellen: Tsurumi, INELFE, Europäische Investitionsbank)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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