Generic filters
FS Logoi

Mabanaft Gründungsmitglied des H2-Projekts TransHyDE 2

Das Hamburgern Energieunternehmen Mabanaft möchte als Gründungsmitglied der neu gestarteten Initiative TransHyDE 2 mit seiner „umfassenden Expertise in zukunftsorientierten Kraftstoffen“ einen wichtigen Beitrag zur Etablierung einer nachhaltigen europäischen Wasserstoffwirtschaft leisten. Der offizielle Auftakt der Initiative, die das nationale Wasserstoff-Leitprojekt TransHyDE laut Unternehmen „um industriegetriebene Inhalte“ erweitern soll, wird am 6. Mai 2025 in Berlin bei der Gründungsversammlung sein.

von | 28.04.25

Das Hamburger Energieunternehmen Mabanaft ist Gründungsmitglied der europäischen H2-Inititiative TransHyDE 2
Bild: © Mabanaft GmbH & Co. KG

Laut Mabanaft versteht sich die Initiative als „Nukleus neuer Wasserstoff-Infrastrukturen und Derivat-Projekte, Beratungsplattform für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Vermittler zwischen Industrie und Forschung sowie Netzwerk entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette“.

Sieben Realisierungsplattformen (gH₂, LH₂, NH₃, LOHC, DME & CO₂, Methanol) und vier Forschungsplattformen (mit den Themen: Systemanalyse, Normierung & Sicherheit, Markt & Regulierung und Akzeptanz) werden als Schwerpunkte des Projekts angegeben.

„Die Teilnahme an der Initiative TransHyDE 2.0 ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Mission, unsere Kunden mit sauberem Wasserstoff und dessen Derivaten zu versorgen“, so Philipp Kroepels, Director New Energy bei Mabanaft, zur Erweiterung des Leitprojektes TransHyDE. „Durch die Zusammenarbeit mit Stakeholdern aus Industrie und Wissenschaft können wir Wissen teilen und bündeln, die Entwicklung einer tragfähigen Wasserstoff-Infrastruktur in Europa aktiv vorantreiben und innovative Lösungen für die Dekarbonisierung anbieten. Bereits heute entwickeln wir in Hamburg, einem der größten europäischen Häfen, Importinfrastruktur für Ammoniak und Wasserstoff und arbeiten daran, unsere Tanks für den Import und Vertrieb von Methanol umzurüsten.“

Die Initiative, die mit „zwölf Gründungsmitgliedern aus Forschung, Industrie und Wirtschaft (wie Mabanaft GmbH & Co. KG sowie Organisationen wie Clean World Hydrogen Consulting GmbH, ENERTRAG SE und Fraunhofer IEG) starten möchte, wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt. Interessierte sind dazu eigeladen, an der Gründungsveranstaltung am 6. Mai 2025 teilzunehmen.

(Quelle: Mabanaft)


 

Lesen Sie auch:

Sensorik für den sicheren Einsatz von Wasserstoff

H2Direkt: 100 % Wasserstoff im Bestandsnetz wird konkret

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Prüfverfahren bewertet Zustand alternder Kunststoffrohre
Prüfverfahren bewertet Zustand alternder Kunststoffrohre

Zahlreiche Kunststoffrohrleitungen aus den 1970er- und 1980er-Jahren haben ihre ursprünglich auf 50 Jahre veranschlagte Mindestlebensdauer erreicht. Netzbetreiber stehen deshalb vor der Entscheidung, ob sie ihre Rohrsysteme weiter nutzen oder sanieren. Um Betreiber bei der Frage zu unterstützen, hat das Kunststoff-Zentrum SKZ ein Prüf- und Analyseverfahren entwickelt. Mit diesem können Netzbetreiber den tatsächlichen Zustand der Rohrsysteme bewerten und Investitionen gezielter planen. 

mehr lesen
Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport
Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport

Die Gasaufbereitungsanlage im Energiepark Bad Lauchstädt hat die H₂-Dichtheitsprüfung des TÜV Thüringen bestanden und ist damit bereit für den stufenweisen Hochlauf. Die Anlage bringt Wasserstoff aus einem 30-MW-Elektrolyseur auf einen Reinheitsgrad von 99,97 Prozent, bevor das Gas über eine rund 25 Kilometer lange Leitung zur TotalEnergies-Raffinerie in Leuna transportiert wird.

mehr lesen
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser

Das Forschungsprojekt reSYNERGY stärkt die Resilienz von Wasser- und Energiesystemen durch die Nutzung von Abwasser für die grüne Wasserstoffproduktion. Geleitet wird das Projekt vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE).

mehr lesen
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser

Die Bernhard Müller Betonsteinwerk GmbH hat ein korrosionsgeschütztes Kanalrohr mit integriertem Wärmetauscher auf den Markt gebracht. Das Rohr gewinnt Wärme direkt aus dem durchfließenden Abwasser, ohne den Kanalbetrieb einzuschränken. Städte und Gemeinden erhalten damit eine zusätzliche Option für die kommunale Wärmeplanung.

mehr lesen
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein

Die RWE Power AG hat am 6. Juli mit dem Bau eines Verteilbauwerk für eine Rheinwassertransportleitung in Grevenbroich-Allrath gestartet. Ab 2030 soll das Bauwerk eine Bündelungsleitung vom Rhein mit zwei Trassen zu den künftigen Tagebauseen Hambach und Garzweiler verbinden. So soll Rheinwasser in die beiden Tagebauseen geleitet werden und damit die geplante Flutung der Restlöcher ermöglichen.

mehr lesen

Publikationen zum Thema