Am 19. März hatten die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes die gemeinsame Reservierungsphase gestartet und in der vergangenen Woche eine gemeinsame Presseerklärung abgegeben. Seither seien „zahlreiche Reservierungsanfragen eingegangen, von denen ein Großteil bereits positiv mit der Vorlage eines Reservierungsangebots beantwortet“ worden sei.
Derzeit würden weitere Anfragen geprüft. Die hohe Resonanz zeige, „dass Unternehmen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette frühzeitig konkrete Bedarfe anmelden und auf den Aufbau einer leistungsfähigen Transportinfrastruktur setzen“.
Barbara Fischer. Foto: © FNB Gas e. V.
„Dass die Nachfrage bereits kurz nach dem Start so hoch ist, zeigt deutlich, wie wichtig das Kernnetz für den Markthochlauf in Deutschland ist. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für den Aufbau von Lieferketten und ermöglichen somit langfristige Investitionsentscheidungen im H2-Markt“, so Barbara Fischer, Geschäftsführerin der FNB Gas.
Zusage für alle bereits geprüfte Anfragen
Die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes geben an, dass aktuell bereits „insgesamt 32 Anfragen gestellt“ worden seien. In den Clustern seien Ein- und Ausspeise-Kapazitäten in Höhe von bis zu ca. 2,9 GW und für den Clusterübergangstransport (CÜT) Kapazitäten in Höhe von bis zu ca. 0,6 GW angefragt worden. Der früheste geplante Nutzungsbeginn wird mit dem Jahr 2027 angegeben.
Weiteren Angaben zufolge erfolge die Prüfung der Anfragen „auf Basis der Kapazitäten, die im zweiten Marktinformationspaket am 5. März durch die Netzbetreiber veröffentlicht wurden“. In Fällen, in denen die angefragten Kapazitäten diesen Stand übersteigen, komme „ein strukturierter Prozess mit Einzelfallprüfung“ zum Einsatz – ein Verfahren, das sich bewährt habe. Die bereits geprüften Anfragen seien positiv beantwortet worden.
„Eine weitergehende Information des Marktes“ sei „zu einem späteren Zeitpunkt“ geplant.
(Quelle: Ontras)







