Das Tochterunternehmen KS Gleitlager GmbH leitete als Konsortialführer das von der Bundesregierung im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie geförderte Projekt „Edelmetallfreie Elektroden für die nächste Generation der Alkalischen Elektrolyse“ (E2ngel). Ziel war die Steigerung von Leistungsdichte und Effizienz bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff durch edelmetallfreie Katalysatoren.
„Durch den Einsatz unserer neuartigen Elektrodentechnologie werden Elektrolyseursysteme in Zukunft leistungsfähiger und zugleich effizienter als heute“, erläutert Dr. Karsten Lange, Leiter des Konsortialprojektes E2ngel.
Die neue Technologie reduziert laut Rheinmetall die Produktionskosten von grünem Wasserstoff durch geringere Systeminvestitionen, bei gleichzeitiger Verdoppelung der Leistungsdichte und einer Effizienzsteigerung von über 10 %. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und McPhy Energy Deutschland konnte die Technologie qualifiziert und erprobt werden. Dabei übertraf sie die ursprünglichen Projektziele hinsichtlich Zellspannung und Stromdichte. Die edelmetallfreie Lösung erwies sich laut Rheinmetall als leistungsfähiger und zugleich wirtschaftlicher als bisherige Verfahren mit Edelmetallen. Für das kommende Jahr ist der Start der Pilotfertigung am Standort St. Leon-Rot vorgesehen. Die Produktionslinie ist auf Elektroden mit einer Größe von bis zu zwei Metern ausgelegt und eignet sich für Elektrolyseursysteme im Multi-Megawatt-Bereich.
„Wir leisten damit einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige wie auch bezahlbare Energiewende. Gleichzeitig helfen wir, die Abhängigkeit von importierten, fossilen Energieträgern zu reduzieren und damit die Resilienz der deutschen und europäischen Energieversorgung zu stärken“, erklärt Dr. Klaus Pucher, CEO der verantwortlichen Business Unit.
(Quelle: Rheinmetall)









