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Neue vollelektrische Horizontalbohranlage am Markt

Die Max Streicher GmbH aus dem niederbayrischen Deggendorf, die sich im Bereich innovativer Technologien für die Baubranche betätigt, hat eine neue vollelektrische Horizontalbohranlage auf den Markt gebracht, die sich besonders für den Einsatz im kommunalen Bereich eignen soll.

von | 26.09.25

Die HDD20-E ist laut Hersteller als klassische Jet-Bohranlage konzipiert und soll sich daher besonders für verdrängungsfähige und durch Bohrspülung lösbare Böden eignen
Foto: Max Streicher GmbH

Die kompakte vollelektrische Horizontalbohranlage HDD20-E ist laut Hersteller „das Ergebnis einer intensiven Entwicklungsarbeit aus dem Bereich digitale und kommunale Infrastruktur (kurz: DKI) mit dem Ziel „eine vollelektrische Anlage in der Leistungsklasse unter 30 Tonnen Zugkraft zu entwickeln“. Der direkte Antrieb von Vorschub, Rotation, Spülpumpe und Raupenfahrwerk soll über die Elektro-Getriebe-Kombination erfolgen. Sie ist als klassische Jet-Bohranlage konzipiert und soll daher besonders für verdrängungsfähige und durch Bohrspülung lösbare Böden (etwa Sand-, Schluff-, Lehm- und Tonböden mit geringem Felsanteil) geeignet sein. Die Boost-Funktion soll es ermöglichen, die Leistung bei Bedarf von 20 Tonnen auf 25 Tonnen zu erhöhen.

Gesamtlösung besonders für kommunalen Bereich

Die Leistungsklasse der Bohranlage soll sich besonders für Einsätze im kommunalen Bereich eignen, bei denen neben der Zuverlässigkeit und Umweltverträglichkeit eine kompakte und mobile Gesamtlösung gefordert ist. Der Gesamtzug besteht laut Hersteller aus HDD20-E-Bohrgerät, Misch-LKW mit Energieerzeugung und Tiefladeanhänger. Flexible Einsätze des Geräts auf Baustellen von kurzer Dauer sollen ohne große Vorbereitung möglich sein. Die HDD20-E kann außerdem über das öffentliche Stromnetz betrieben werden. Zudem können durch das Gestängemagazin mit Nachladefunktion und dem innovativen Schiebersystem zusätzliche Bohrstangen unkompliziert in das System eingeschleust werden, so die Max Streicher GmbH.

Die HDD20-E sowie des Misch-LKWs funktioniert sollen über eine smarte Steuerung über ein modernes Touch-Display verfügen. Dies soll das Arbeiten für das Baustellenpersonal nicht nur einfacher, sondern vor allem sicherer machen. Gegenüber konventionellen Systemen soll die Elektrifizierung laut Hersteller zahlreiche Vorteile bieten – wie etwa die Reduktion von CO2- und Lärmemissionen sowie ein besseres Energiemanagement.
Das integrierte Konzept soll außerdem den Verschleiß minimieren und die Wartungsintervalle reduzieren.

(Quelle: Max Streicher)

 


 

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