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Neues induktives Schweißverfahren am deutschen Markt

Brugg Pipes, Schweizer Hersteller von flexiblen und starren Rohrsystemen, führt im Frühjahr ein in der Schweiz seit Jahren etabliertes und weiterentwickeltes, patentiertes Schweißverfahren in Deutschland ein. Dieses wurde speziell für den Einsatz bei Kunststoffmantelrohrsystemen in der Fernwärme konzipiert.

von | 31.03.26

Die neue Gerätegeneration des Schweißsystems des Herstellers Brugg Pipes basiert auf induktiver Technologie
Foto: Brugg Pipes

Die neue Gerätegeneration des Schweißsystems umfasst ein überarbeitetes Gehäuse mit integrierten Kunststoffschutzelementen zur Erhöhung der Stoßfestigkeit. Das Gesamtgewicht des Schweißgenerators wurde von zuvor 15 auf nun 10 kg reduziert. Robuste Stecksysteme für das Schweißgerät und die Induktionsspulen sorgen für einen stabilen Anschluss auch unter typischen Baustellenbedingungen.

Das System nutzt vordefinierte Schweißprogramme, die die Muffengröße automatisch erkennen und die Schweißdauer entsprechend anpassen. Dadurch wird für unvernetzte HDPE-Schrumpfmuffen eine gleichmäßige Schweißausführung ermöglicht. Ein vorliegendes Prüfzeugnis gemäß EN489-1:2019 bestätigt die Konformität mit den relevanten Normen für den Fernwärmebereich.

Erweiterte Funktionen und Datenerfassung

Zusätzlich ist die Gerätegeneration laut Hersteller mit einer Fernbedienung für mehr Handhabungsflexibilität ausgestattet und weist einen verbesserten Schutz gegen Feuchtigkeit sowie Kondenswasser auf. Schweißdaten wie Anzahl der Schweißungen, Zeitangaben und Koordinaten werden automatisch protokolliert und über das Mobilfunknetz übertragen. Eine integrierte Tragelasche erleichtert die sichere Aufbewahrung der Kabel am Gerät.

Das sogenannte INDUCON-Verfahren basiert auf induktiver Technologie und eignet sich für Anwendungen in der Fernwärme, bei denen robuste Muffenverbindungen gefordert sind, etwa unter Grundwasserbelastung oder bei hohen Sicherheitsstandards.

(Quelle: Brugg Pipes)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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