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Neues Sanierungsverfahren mit Lichthärtung

BRAWO® SYSTEMS stellt ein neues, lichthärtendes System zur Sanierung von Anschlussleitungen direkt aus dem Hauptkanal vor. Die Lösung soll einfach in der Handhabung, Praxistauglichkeit und wirtschaftlich sein. Sie soll Sanierungsunternehmen neue Möglichkeiten eröffenen, bisher schwer zugängliche Anschlussleitungen effizient zu sanieren.

von | 14.10.25

Neues Sanierungsverfahren mit Lichthärtung: Praxistest in Rheda-Wiedenbrück
Bild: © A. zu Eulenburg, BI Umweltbau

Bedarf und Herausforderung

Die Technologie, Anschlussleitungen vom Hauptkanal aus zu sanieren, ist nicht neu – konnte sich laut Hersteller bislang jedoch aufgrund hoher Kosten, komplexer Verfahrenstechnik und störanfälliger Systeme nicht flächendeckend durchsetzen.
Angesichts des großen Sanierungsbedarfs in kommunalen Kanalnetzen blieb das Interesse an einer praktikablen Lösung jedoch hoch. Das neue Verfahren BRAWO® Remote LC soll mit vorhandener Anlagentechnik funktionieren und gleichzeitig die Risiken der Verfahrenstechnik minimieren. Das System ist  modular aufgebaut und basiert weitgehend auf bewährten BRAWO® SYSTEMS Komponenten, so der Hersteller.

Technische Merkmale

Grafik: Brawo Systems

Mit der neuen Technologie können laut Hersteller von Hauptkanälen der Größen DN 200 bis DN 300 aus Anschlussleitungen DN 100 bis DN 150 mit Bögen bis zu 90° saniert werden – bei Sanierungslängen von bis zu 50 m. Dadurch soll sich unter anderem die Bauzeit deutlich verkürzen und ein Zugang zu Privatgrundstücken wegfallen.

Praxistest in Rheda-Wiedenbrück

In umfangreichen Tests in Rheda-Wiedenbrück wurden im August Anschlussleitungen unterschiedlicher Dimensionen und Abgangswinkel erfolgreich saniert. Dirk Mumm, Leiter Kanalbetrieb beim Eigenbetrieb Abwasser Rheda-Wiedenbrück, sieht in der neuen Technologie großes Potenzial.

(Quelle: Brawo Systems)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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