Generic filters
FS Logoi

PHOKUS: Neue Energie für die Wasserwirtschaft

Das von der Gelsenwasser AG und der e.qua GmbH gegründete Start-up PHOKUS unterstützt kommunale Unternehmen bei der Eigenenergieerzeugung.

von | 07.06.24

Auch die Wasserwirtschaft steht im Zeichen der Energiewende
Foto: pixabay

Die Wasserwirtschaft steht im Zeichen der Energiewende. Hohe Energiepreise und immer strengere gesetzliche Anforderungen verlangen von kommunalen Unternehmen einen energieeffizienten Betrieb ihrer Wasserwerke und Kläranlagen. Aber auch die Eigenenergieerzeugung durch erneuerbare Energien ist von zunehmender Bedeutung. Bei der Gewinnung von Strom aus Photovoltaik und Windkraft oder einer nachhaltigen Abwasserwärmenutzung sind Betreiber auf die Unterstützung durch Experten angewiesen. Diese erhalten sie von der PHOKUS GmbH.

PHOKUS ist ein von der Gelsenwasser AG und der e.qua GmbH gegründetes Start-up, das kommunalen Unternehmen eine spezialisierte Beratung und umfassende Unterstützung bei der Umsetzung von Eigenenergieprojekten ausschließlich auf wasserwirtschaftlichen Anlagen bietet.

Nach intensiver Vorbereitung ist der Zusammenschluss von Fachleuten für erneuerbare Energien seit Juni 2024 am Markt aktiv. Die Partnerschaft von Gelsenwasser und e.qua vereint jahrzehntelange Erfahrung im Wasser- und Energiesektor mit dem Know-how des Marktführers für Energiepotenzialstudien und Energieeffizienzprojekte unter dem Dach einer gemeinsamen starken Marke.

Ziel des neuen Unternehmens PHOKUS ist es, der kommunalen Wasserwirtschaft durch eine effiziente Eigenenergieerzeugung das Erreichen ambitionierter Klimaschutzziele und eine energiepreisunabhängigen Gebührengestaltung zu ermöglichen. So können durch die Gewinnung und den Einsatz erneuerbarer Energien jährlich im Durchschnitt 185 t CO2 auf Kläranlagen und 40 t CO2 in Wasserwerken eingespart werden.

Mit ihrer Tätigkeit will die PHOKUS GmbH zum Treiber einer energieautarken und damit zukunftssicheren Wasserwirtschaft werden. Interessenten erhalten nähere Informationen unter info@phokus.de.

(Quelle: e.qua)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser

Die Bernhard Müller Betonsteinwerk GmbH hat ein korrosionsgeschütztes Kanalrohr mit integriertem Wärmetauscher auf den Markt gebracht. Das Rohr gewinnt Wärme direkt aus dem durchfließenden Abwasser, ohne den Kanalbetrieb einzuschränken. Städte und Gemeinden erhalten damit eine zusätzliche Option für die kommunale Wärmeplanung.

mehr lesen
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein

Die RWE Power AG hat am 6. Juli mit dem Bau eines Verteilbauwerk für eine Rheinwassertransportleitung in Grevenbroich-Allrath gestartet. Ab 2030 soll das Bauwerk eine Bündelungsleitung vom Rhein mit zwei Trassen zu den künftigen Tagebauseen Hambach und Garzweiler verbinden. So soll Rheinwasser in die beiden Tagebauseen geleitet werden und damit die geplante Flutung der Restlöcher ermöglichen.

mehr lesen
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten

Mit dem symbolischen Spatenstich für „H₂Coastlink 1“ startet EWE NETZ den Bau einer 24 Kilometer langen Wasserstoffleitung zwischen Emden und Leer. Sie verbindet künftig den Elektrolyseur in Emden mit dem Wasserstoff-Kernnetz. An die Leitung sollen weitere Leitungen des Wasserstoff-Kernnetzes angeschlossen werden.

mehr lesen
INES-Gas-Szenarien: Marktbedingungen gefährden Wiederbefüllung der Gasspeicher
INES-Gas-Szenarien: Marktbedingungen gefährden Wiederbefüllung der Gasspeicher

Die Initiative Energien Speichern e.V. (INES) hat am 7. Juli ihr aktuelles Juli-Update der Gas-Szenarien veröffentlicht. Die Modellanalysen zeigen: Technisch ist eine Befüllung der deutschen Gasspeicher bis zum 1. November 2026 auf den gebuchten Stand* von 76 % weiterhin möglich. Ob dieses Niveau tatsächlich erreicht wird, hängt jedoch entscheidend von den Marktbedingungen ab. Die derzeitigen Preisentwicklungen setzen kaum Anreize zur Einspeicherung von Gas und gefährden damit die Versorgungssicherheit für den kommenden Winter.

mehr lesen
OOWV: Rekordinvestitionen stärken Infrastruktur im Nordwesten
OOWV: Rekordinvestitionen stärken Infrastruktur im Nordwesten

Erneut kräftig investiert hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband im vergangenen Jahr in seine Infrastruktur: 107 Mio. Euro für die Wasserversorgung und 58 Mio. Euro im Bereich der Abwasserbeseitigung. Die Zahlen gehen aus dem Jahresabschluss hervor, den die Verbandsversammlung am 30. Juni beschlossen hat. Gegenüber 2024 entspricht dies nochmals einer leichten Steigerung.

mehr lesen

Publikationen zum Thema