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Projekt H2med tritt in eine neue Entwicklungsphase ein

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Autor: Kathrin Mundt

Die drei Partner zur Entwicklung des BarMar-Projekts, Enagás (Fernleitungsnetzbetreiber aus Spanien) sowie GRTgaz und Teréga (Fernleitungsnetzbetreiber aus Frankreich), haben in Abstimmung mit OGE (Fernleitungsnetzbetreiber aus Deutschland) beschlossen, das Unternehmen Wood mit der Durchführung der technischen Vorstudien, der Analyse der Trassenalternativen und der Auswahl des Korridors für das BarMar-Projekt zu beauftragen. Die Studien zu den gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen wurden ebenfalls am 2. Februar gestartet und von Tecnoambiente mit Unterstützung von Francom und Natural Power durchgeführt.

Enagás, GRTgaz und Teréga freuen sich, in Abstimmung mit OGE die erfolgreiche Auftragsvergabe für die Durchführung der notwendigen technischen Vorstudien an die Firma Wood bekannt zu geben.

Der Arbeitsumfang umfasst die Analyse der potenziellen Trassen für die Offshore-Pipeline, die Barcelona und Marseille durch das Mittelmeer verbinden. Diese umfassende Bewertung soll es ermöglichen, eine bevorzugte Trasse für BarMar zu ermitteln. Dabei werden technische, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigt und das Engagement der drei Fernleitungsnetzbetreiber für ein umfassendes und nachhaltiges Konzept unterstrichen.

Angesichts des grenzüberschreitenden und multidisziplinären Charakters des BarMar-Projekts werden die sozialen und ökologischen Auswirkungen von Tecnoambiente mit Unterstützung von Francom und Natural Power durchgeführt.

Projekt einer Wasserstoffpipeline im Mittelmeerraum

BarMar ist Teil des H2med-Projekts. Das H2med-Projekt umfasst eine Wasserstoff-Verbindung zwischen Portugal und Spanien (Celorico da Beira – Zamora) sowie eine Offshore-Pipeline zwischen Spanien und Frankreich (Barcelona – Marseille).

Das H2med-Projekt ist ein transnationales Projekt, das die Wasserstoffnetze der Iberischen Halbinsel mit denen in Nordwesteuropa verbinden soll. Ziel ist es, Europa bis 2030 mit wettbewerbsfähigem, erneuerbarem Wasserstoff zu versorgen. Das Projekt wurde im Oktober 2022 vom spanischen Ministerpräsidenten, dem französischen Staatspräsidenten und dem portugiesischen Premierminister ins Leben gerufen. Diese Staats- und Regierungschefs bekräftigten ihr Engagement auf dem Euromed-Gipfel am 9. Dezember 2022 in Alicante und wurden dabei von Ursula von der Leyen, der Präsidentin der Europäischen Kommission, unterstützt. H2med wird von den Fernleitungsnetzbetreibern (FNB) aus verschiedenen Ländern vorangetrieben: Enagás, GRTgaz, REN, Teréga und OGE, die sich dem Projekt im Oktober 2023 angeschlossen hat. Am 28. November 2023 wählte die Europäische Kommission das H2med-Projekt aus, um es in die Liste der Projects of Common Interest (PCI) aufzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der H2med Projekt-Website.

(Quelle: OGE)

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