Barbara Fischer, Geschäftsführerin des FNB Gas, ordnete die Entwicklung ein: „Die hohe Nachfrage nach Transportkapazitäten und die damit verbundene Zahlungsbereitschaft sind ein starkes Signal für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft.“ Die Verteilung der Reservierungen über weite Teile des Kernnetzes bestätige laut Fischer die bedarfsgerechte Planung des Netzausbaus.
Übernachfrageprozess sichert Kapazitätsbedarf
Bei Anfragen, die das anfängliche Kapazitätsangebot überstiegen haben, ist ein mehrstufiger Übernachfrageprozess zum Einsatz gekommen. Die Netzbetreiber optimieren zunächst innerhalb der jeweiligen Angebotszone. Reicht das nicht aus, prüfen sie eine Reallokation zwischen Angebotszonen und Clustern.
Als dritten Schritt setzen die Netzbetreiber physische Maßnahmen im Netz ein. Dazu zählen Druckanpassungen durch die Netzanschlusskunden sowie der Ausbau weiterer Infrastruktur auf Basis des Netzentwicklungsplans. Dieser Prozess hat bislang in allen Fällen zu einem Reservierungsangebot geführt.
Die Netzbetreiber rufen Marktteilnehmer weiterhin dazu auf, auch Kapazitäten anzufragen, die über das ausgewiesene Angebot hinausgehen. Solche Anfragen liefern nach Angabe der Betreiber wichtige Signale für den bedarfsgerechten Ausbau des Kernnetzes.
Regelmäßige Marktinformation ab sofort
Das dritte Marktinformationspaket markiert den Start einer regelmäßigen Veröffentlichung. Die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber wollen den Stand der Kapazitäten künftig vierteljährlich aktualisieren.
Die Reservierungsphase für Wasserstoffkapazitäten hat am 19. März begonnen. Die Details dazu haben die Netzbetreiber im zweiten Marktinformationspaket vom 5. März veröffentlicht. Einen ersten Zwischenstand zum Vermarktungsstart hatten sie im Mai in einer Presseinformation mitgeteilt.
Die Grundsätze zur Reservierung aus den beiden vorherigen Marktinformationspaketen bleiben unverändert bestehen.






