Generic filters
FS Logoi

Rheinenergie: KI bei Wärmeversorgung – Pilotprojekt ausgeweitet

Die Rheinenergie setzt nun vermehrt auf Künstliche Intelligenz (KI), um CO2-Emissionen zu verringern. Wie das Unternehmen bereits im Februar bekanntgab, sollten nach erfolgreichem Abschluss eines Pilotprojekts mit acht Wärmeerzeugungsanlagen ab März bundesweit 120 weitere Anlagen mit KI ausgestattet werden.

von | 09.04.25

Auch Rheinenergie setzt vermehrt auf Künstliche Intelligenz
Quelle: pixabay

Das Pilotprojet hatte bereits in der Heizperiode 2023/2024 begonnen. Rheinenergie kooperiert dabei mit Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern. Die Ergebnisse zeigten, dass in den acht Pilotanlagen im Durchschnitt „rund 10 % Primärenergie eingespart“ werden konnte, so das Unternehmen.

„Künstliche Intelligenz ist schon jetzt ein wichtiger Baustein für uns, um die Energie- und vor allem die Wärmewende erfolgreich zu bewältigen“, sagt Emil Issagholian, Bereichsleiter Energiedienstleistungen und Fernwärme bei der Rheinenergie. „KI-gestützte Technologien helfen uns, den Energiebedarf vorausschauend zu planen und optimal zu steuern – und so unseren Kundinnen und Kunden eine effiziente, emissionsarme und kostensparende Energieversorgung anbieten zu können.“

Prozessoptimierung mit digitalem Zwilling

Durch „die intelligente Vernetzung und Echtzeit-Analyse von Daten“ könne neben der Energieerzeugung auch deren Verteilung verbessert werden, informiert Rheinenergie. KI-Lösungen seien in der Lage, Energiekosten zu senken, CO2-Emissionen zu verringern und „gleichzeitig erneuerbare Energien nahtlos in das Wärmenetz“ zu integrieren.

Das Besondere dabei sei die flexible Technik, die individuelle Bedürfnisse berücksichtige und Kunden „maßgeschneiderte Lösungen für maximalen Komfort bei minimalem Energieverbrauch“ biete. Dies werde durch den Digitale Zwilling möglich: Bei einer „Simulation des Heizwerks“ würden, so das Unternehmen, „historischer Daten und ortsspezifische“ Gegebenheiten herangezogen, aus der die KI „Optimierungspotenziale“ identifiziere und umsetze – „von der Steuerung der Heizkessel bis zur Anpassung von Pumpen und Ventilen“; ein Beitrag zur Energieeinsparung, der messbar sei und in eine klimafreundliche Zukunft weise, wie Emil Issagholian erklärt.

(Quelle: Rheinenergie)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

IFAT Munich 2026 zieht Bilanz: Umwelttechnologien als globale Schlüsselindustrie
IFAT Munich 2026 zieht Bilanz: Umwelttechnologien als globale Schlüsselindustrie

Die IFAT Munich 2026, seit 60 Jahren globaler Treffpunkt der Umwelttechnologiebranche, zieht Bilanz: Vom 4. bis 7. Mai präsentierten sich in München rund 3.400 Aussteller, rund 142.000 Besucher besuchten die Messe. Unternehmen aus rund 60 Ländern und Regionen zeigten auf einer Fläche von 300.000 Quadratmetern ihre Lösungen für Wasser, Recycling und Circularity.

mehr lesen
Kooperation für eine sichere digitale Wasserwirtschaft geschlossen
Kooperation für eine sichere digitale Wasserwirtschaft geschlossen

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und das Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft (KDW) vertiefen ihre Kooperation mit dem Ziel, die digitale Transformation der Wasserwirtschaft fachlich zu begleiten und der Branche Unterstützung beim sicheren Einsatz digitaler Technologien zu leisten. Die Kooperationsvereinbarung wurde von DVGW und KDW am 5. Mai auf der IFAT in München unterzeichnet.

mehr lesen
Baustart für Power-to-Heat-Anlage in Berlin-Mitte
Baustart für Power-to-Heat-Anlage in Berlin-Mitte

Die BEW Berliner Energie und Wärme, der Strom-Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und Stromnetz Berlin realisieren zusammen den Bau einer Power-to-Heat-Anlage (PtH-Anlage) am Heizkraftwerk (HKW) Berlin Mitte. Die Inbetriebnahme der 120-MW-Anlage ist bis Ende 2028 geplant.

mehr lesen

Publikationen zum Thema