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Rheinmetall: Großauftrag für H2-Speicher- und Transportsysteme?

Ein großer Hersteller und Lieferant von grünem Wasserstoff hat dem Technologiekonzern Rheinmetall einen Großauftrag im Bereich der H2-Speicher- und Transportsysteme in Aussicht gestellt. Das Auftragsvolumen soll sich im mittleren zweistelligen Euro-Million-Bereich bewegen, wie ein Letter of Intent (LoI) für den Rahmenvertrag festhält, der laut Rheinmetall die Lieferung von 100 „Multiple-Element Gas Containern (MEGC) verschiedener Größen“ umfassen soll.

von | 29.04.25

Der Multielement-Gasbehälter (MEGC) ist laut Hersteller auf eine Transportmenge von bis zu 1.000 kg H2 ausgelegt
Bild: Rheinmetall AG

Diese Multielement-Gasbehälter, die Anfang 2026 ausgeliefert werden sollen, dienen dem Transport großer Mengen technischer Gase (z. B. Wasserstoff) und kommen im Rahmen einer klimaneutralen Energieversorgung zum Einsatz. Kunde soll ein großer europäischer Hersteller und Lieferant grünen Wasserstoffs sein.

Mit dem MEGC möchte Rheinmetall ein klares Zeichen für die Zukunft der Wasserstofflogistik setzen. Dieser ist laut Hersteller mit hochmodernen Typ-IV-Drucktanks ausgestattet, die Wasserstoff bei Drücken von bis zu 700 bar speichern können. Die moderne Fertigungstechnologie ermögliche den Tanks eine verkürzte Wickelzeit, weniger Bedarf an Kohlefaser und böten gleichzeitig eine gesteigerte Speicherkapazität.

Schlüsselfertige und intelligente Lösung für künftigen H2-Markt

Das skalierbare System, eine schlüsselfertige Komplettlösung, das auf einer Transportmenge von bis zu 1.000 kg Wasserstoff bei 380 bar ausgelegt ist, misst zwischen rund 6 und 12 m und beinhaltet intelligente Service- und Wartungsfunktionen. Sie erfüllen zudem alle Transportvorschriften auf Straße (ADR), Schiene (RID) und Binnengewässern (ADN), so Rheinmetall weiter.

Laut Unternehmen zeigten bereits laufende Gespräche mit potenziellen Kunden das große Interesse an der Technologie – für Rheinmetall eine Bestätigung auf dem Weg, „im zukunftsträchtigen Wasserstoff-Markt mit innovativen Lösungen weiter Fuß zu fassen“.

(Quelle: Rheinmetall)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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