Auf Grundlage des Reservierungskonzepts wird es möglich sein, Ein- und Ausspeisekapazitäten für Wasserstofflieferungen verbindlich zu reservieren – ein wichtiger Schritt zu einer höheren Absicherung von Wasserstoffprojekten. Die Reservierung wird später durch eine Kapazitätsbuchung ersetzt. In der Anfangsphase erfolgt die Vermarktung innerhalb sogenannter Cluster, wobei fest frei zuordenbare feste Wasserstoffkapazitäten eine flexible Nutzung ermöglichen. Auch der Transport zwischen Clustern wird ermöglicht.
Mit der Veröffentlichung der Eckpunkte des Reservierungsprozesses schließen sich die deutschen Wasserstoff-Kernnetzbetreiber (AquaDuctus Pipeline GmbH, badenovaNETZE GmbH, Bayernets GmbH, Creos Deutschland GmbH, Creos Deutschland Wasserstoff GmbH, Ferngas Netzgesellschaft mbH, Fluxys Deutschland GmbH, GASCADE Gastransport GmbH, Gasunie Deutschland, Gastransport Nord GmbH, Hamburger Energienetze GmbH, NaTran Deutschland GmbH, NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, N-ERGIE Netz GmbH, Netze BW GmbH, Nowega GmbH, Open Grid Europe GmbH, ONTRAS Gastransport GmbH, RheinNetz GmbH, SachsenNetze GmbH, terranets bw GmbH und Thyssengas H2 GmbH) dem Vorgehen europäischer Partner an, die ebenfalls entsprechende Netznutzerprozesse starten. Die regulatorischen Grundlagen – darunter die Festlegungsverfahren der Bundesnetzagentur (WaKandA, WasABi) – stehen kurz vor der Veröffentlichung und werden in die weitere Ausgestaltung der Vertragsstandards einfließen.
Mit dem Reservierungskonzept setzen die Netzbetreiber einen wichtigen Impuls für den Aufbau des grenzüberschreitenden Wasserstofftransports und für den Wasserstoffhochlauf in Deutschland.
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(Quelle: Wasserstoff-Kernnetzbetreiber)
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