Seit 2003 betreibt die Kraftwerksgesellschaft Isken das 1.360-MW-Kraftwerk Sugözü im Süden der Türkei nahe der Stadt İskenderun in einer 51/49-Prozent-Partnerschaft zwischen der Steag Iqony Group und dem türkischen Konzern Oyak, der nun alleiniger Eigentümer ist.
„Diese Transaktion markiert das Ende einer über zwei Jahrzehnte währenden, äußerst erfolgreichen deutsch-türkischen Zusammenarbeit. Wir sind Oyak für die Partnerschaft sehr dankbar und wünschen Isken und seinen Mitarbeitenden alles Gute für die Zukunft“, sagt Dr. Andreas Reichel, CEO und Arbeitsdirektor der Steag Iqony Group. „Mit diesem bemerkenswerten Schritt stärken wir erneut den Fokus auf unseren deutschen Kernmarkt und richten unser Unternehmen noch klarer auf unsere strategischen Prioritäten aus. Wir investieren in Märkte und Geschäftsfelder, in denen wir langfristig wachsen und einen nachhaltigen Mehrwert schaffen können – wie etwa die jüngste Übernahme des Fernwärmegeschäfts von Uniper eindrucksvoll unterstreicht.“
Fokus auf Kernmärkte legen
„Wir reduzieren mit der Veräußerung auch die Komplexität im eigenen Hause, verbessern unser Risikoprofil signifikant und schaffen mehr Freiraum für Investitionen in unser Kerngeschäft“, sagt Nicole Hildebrand, Mitglied der Geschäftsführung und COO der Steag Iqony Group.
Mit der Veräußerung der Anteile am Kohlekraftwerk „verbessert die Steag Iqony Group ihre Klimabilanz erheblich – ein Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040“, wie Nicole Hildebrand unterstreicht.
Die Dekarbonisierung sei „ein wichtiger Bestandteil“ der Unternehmensstrategie der Steag Iqony Group im Rahmen der Energiewende. Dabei bildeten „nachhaltiges Wachstum und Klimaschutz“ keine Gegensätze, sondern würden als Handlungsgrundlage verstanden.
(Quelle: Steag Iqony Group)









