Generic filters
FS Logoi

Thyssengas-Verdichterstation in Hünxe wird modernisiert

Die Thyssengas GmbH hat den Energie- und Technikdienstleister Engie Deutschland mit der umfassenden Modernisierung der Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik (E/MSR) ihrer Erdgas-Verdichterstation im nordrhein-westfälischen Hünxe beauftragt. Mit dem Projekt soll die Anlage auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und die Betriebssicherheit weiter erhöht werden.

von | 19.03.26

Thyssengas-Verdichterstation Hünxe
Bild: Moritz Brilo

Die Verdichterstation in Hünxe umfasst drei Maschineneinheiten, von denen zwei durch erdgasbetriebene Turboverdichter und eine durch einen elektrisch betriebenen Turboverdichter angetrieben werden. Das Prozessleitsystem bildet die Schnittstelle zwischen den einzelnen Komponenten der Station und steuert die verfahrenstechnischen Prozesse vollautomatisch. Es dient zugleich der sicherheitstechnischen Überwachung der Anlagen.

Engie Deutschland übernimmt im Rahmen des Projekts die Rolle des Generalunternehmers. Das Unternehmen ist für den vollständigen Austausch der elektrotechnischen Komponenten und des Prozessleitsystems verantwortlich. Dies umfasst unter anderem die Neuverlegung von mehr als 73 km Kabel, die Lieferung von rund 100 neuen Schaltschränken sowie den Austausch sämtlicher Sensoren und Aktoren.

Die Arbeiten sind ab April 2026 geplant. Während der Modernisierung wird die Station vollständig außer Betrieb genommen. Gleichzeitig werden bis zu 100 Fachkräfte vor Ort tätig sein, darunter Mitarbeitende von Engie Deutschland sowie Partnerunternehmen aus der Region. Der Abschluss der Maßnahmen ist bis Ende Oktober 2026 vorgesehen, um den regulären Gastransport zur kommenden Heizperiode wieder aufnehmen zu können.

Mit dem Projekt setzen Thyssengas und Engie Deutschland ihre langjährige Kooperation fort und erweitern sie um ein weiteres technisches Großvorhaben zur Sicherstellung der Energieinfrastruktur.

(Quelle: Engie Deutschland)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport
Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport

Die Gasaufbereitungsanlage im Energiepark Bad Lauchstädt hat die H₂-Dichtheitsprüfung des TÜV Thüringen bestanden und ist damit bereit für den stufenweisen Hochlauf. Die Anlage bringt Wasserstoff aus einem 30-MW-Elektrolyseur auf einen Reinheitsgrad von 99,97 Prozent, bevor das Gas über eine rund 25 Kilometer lange Leitung zur TotalEnergies-Raffinerie in Leuna transportiert wird.

mehr lesen
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser

Das Forschungsprojekt reSYNERGY stärkt die Resilienz von Wasser- und Energiesystemen durch die Nutzung von Abwasser für die grüne Wasserstoffproduktion. Geleitet wird das Projekt vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE).

mehr lesen
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser

Die Bernhard Müller Betonsteinwerk GmbH hat ein korrosionsgeschütztes Kanalrohr mit integriertem Wärmetauscher auf den Markt gebracht. Das Rohr gewinnt Wärme direkt aus dem durchfließenden Abwasser, ohne den Kanalbetrieb einzuschränken. Städte und Gemeinden erhalten damit eine zusätzliche Option für die kommunale Wärmeplanung.

mehr lesen
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein

Die RWE Power AG hat am 6. Juli mit dem Bau eines Verteilbauwerk für eine Rheinwassertransportleitung in Grevenbroich-Allrath gestartet. Ab 2030 soll das Bauwerk eine Bündelungsleitung vom Rhein mit zwei Trassen zu den künftigen Tagebauseen Hambach und Garzweiler verbinden. So soll Rheinwasser in die beiden Tagebauseen geleitet werden und damit die geplante Flutung der Restlöcher ermöglichen.

mehr lesen
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten

Mit dem symbolischen Spatenstich für „H₂Coastlink 1“ startet EWE NETZ den Bau einer 24 km langen Wasserstoffleitung zwischen Emden und Leer. Sie verbindet künftig den Elektrolyseur in Emden mit dem Wasserstoff-Kernnetz. An die Leitung sollen weitere Leitungen des Wasserstoff-Kernnetzes angeschlossen werden.

mehr lesen

Publikationen zum Thema