Die Verdichterstation in Hünxe umfasst drei Maschineneinheiten, von denen zwei durch erdgasbetriebene Turboverdichter und eine durch einen elektrisch betriebenen Turboverdichter angetrieben werden. Das Prozessleitsystem bildet die Schnittstelle zwischen den einzelnen Komponenten der Station und steuert die verfahrenstechnischen Prozesse vollautomatisch. Es dient zugleich der sicherheitstechnischen Überwachung der Anlagen.
Engie Deutschland übernimmt im Rahmen des Projekts die Rolle des Generalunternehmers. Das Unternehmen ist für den vollständigen Austausch der elektrotechnischen Komponenten und des Prozessleitsystems verantwortlich. Dies umfasst unter anderem die Neuverlegung von mehr als 73 km Kabel, die Lieferung von rund 100 neuen Schaltschränken sowie den Austausch sämtlicher Sensoren und Aktoren.
Die Arbeiten sind ab April 2026 geplant. Während der Modernisierung wird die Station vollständig außer Betrieb genommen. Gleichzeitig werden bis zu 100 Fachkräfte vor Ort tätig sein, darunter Mitarbeitende von Engie Deutschland sowie Partnerunternehmen aus der Region. Der Abschluss der Maßnahmen ist bis Ende Oktober 2026 vorgesehen, um den regulären Gastransport zur kommenden Heizperiode wieder aufnehmen zu können.
Mit dem Projekt setzen Thyssengas und Engie Deutschland ihre langjährige Kooperation fort und erweitern sie um ein weiteres technisches Großvorhaben zur Sicherstellung der Energieinfrastruktur.
(Quelle: Engie Deutschland)









