Diese Trainingsanlage in Werne soll es ermöglichen, „den Umgang mit Wasserstoff unter realen Bedingungen zu üben und die betrieblichen Abläufe zu trainieren“, wie OGE erklärt.
Unter den geladenen Gästen waren neben OGE-Mitarbeitenden, die auf der Station in Werne arbeiten, auch Partner des DVGW und GWI, sowie Vertreter der Politik, unter anderem aus dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE).
„Die Transformation im Energiemarkt gelingt nur, wenn wir sie gemeinsam gestalten. Mit Know-how, mit Verantwortung und mit dem Mut, neue Wege zu gehen“, so Dr. Thomas Hüwener, Sprecher der Geschäftsführung bei OGE in seinem Eröffnungsgrußwort. „Die H2-Trainingsstrecke ist ein Beispiel dafür und ein Baustein für die Entwicklung der Wasserstoffsparte bei OGE und in unserem Land. Sie macht Werne zum Kompetenzzentrum für den sicheren und effizienten Umgang mit Wasserstoff im Fernleitungsnetz.“
Detlef Brüggemeyer, Technischer Geschäftsführer bei OGE, ergänzte:
„Wir haben hier alle wichtigen Anlagenkomponenten für den Wasserstoff-Transport verbaut und können so die Arbeitsabläufe unter realen Bedingungen üben. Die Schulungen dazu wurden in mehreren Modulen mit hohem Praxisanteil konzipiert.“
In einem ersten Modul wurden Montage, Wartung und Inspektion trainiert, um die sichere Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme von Leitungsabschnitten, Anlagenteilen und -baugruppen zu simulieren. In einem weiteren Modul bietet OGE auch Trainings für den sicheren Umgang mit Wasserstoff in Rohrleitungen und Anlagen an. Die Module sind durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) zertifiziert und erfüllen somit höchste Sicherheitsstandards.
Im Anschluss an die offizielle Eröffnung konnten sich die Gäste die Trainingsstrecke, für die OGE eine Investition in Höhe von 10 Mio. Euro getätigt hat, bei einem geführten Rundgang ansehen. Ab Herbst sind die Schulungen auch für externe Firmen verfügbar, erste Anmeldungen gibt es laut OGE bereits.
(Quelle: OGE)









