Die Transformation in Deutschland ist in vollem Gange. Der Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes schreitet voran – erste Abschnitte gehen noch in diesem Jahr in Betrieb. Bundestag und Bundesrat haben kürzlich die Novelle des Kohlendioxid-Speicher-Gesetzes beschlossen und damit die Grundlage für ein Carbon-Management-Programm geschaffen. Zugleich bleibt das Erdgasnetz auch in diesem Winter zentral für die Versorgungssicherheit und wird weiter ausgebaut. Die LNG-Anlieferungen erreichen 2025 ein neues Rekordniveau.
Dr. Thomas Hüwener, CEO bei OGE, betonte in seiner Eröffnungsrede den „Dreiklang der Moleküle“, die Grundlage der OGE-Unternehmensstrategie:
„Erdgas ist eine Brücke in eine treibhausgasneutrale Zukunft. Es stabilisiert z. B. das Stromsystem heute und bleibt in den kommenden zwei Jahrzehnten für die Versorgungssicherheit unverzichtbar. Wasserstoff ist der nächste logische Schritt, denn H2 ist klimaneutral, flexibel, in großen Mengen speicher- und transportierbar. Das gilt ebenso für Carbon Management: Es wird auch in Zukunft weiterhin schwer vermeidbare Emissionen geben. Deshalb arbeitet OGE an mehreren Projekten für CO₂-Pipelines als weiteren Schritt in der Energiewende.“
Zu den Diskutantinnen und Diskutanten auf dem Podium in Berlin zählten neben Dr. Thomas Hüwener auch Dr. Alexander Lücke, Unterabteilungsleiter für Nationale Wirtschaftssicherheit, Energiesicherheit, Erdgas und LNG im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Dr. Kirsten Westphal, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW). Die anschließende Diskussionsrunde moderierte Marco Seiffert.
„Die Bundesregierung unternimmt weiterhin große Anstrengungen die nationalen und europäischen Klimaschutzziele zu erreichen – bei gleichzeitiger Gewährleistung von Versorgungssicherheit mit Erdgas. Parallel werden der Hochlauf von Wasserstoff ermöglicht und die Voraussetzung insbesondere für die Speicherung von Kohlendioxid geschaffen. Und das alles zu bezahlbaren Preisen“, unterstreicht Dr. Alexander Lücke.
Dr. Kirsten Westphal betonte abschließend, „die Trias Methan, Wasserstoff und CCS“, seien unabdingbar, „um die Ziele Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaneutralität ausgewogen zu adressieren“.
Mit dem Energiepolitischen Dialog in Berlin geht laut Veranstalter OGE erneut ein dynamisches Jahr zu Ende. Seit der Konstituierung des neuen Bundestags im März dieses Jahres haben sich personelle Veränderungen in Ministerien, Gremien und Ämtern ergeben, so das Unternehmen weiter.
Der nächste Energiepolitischen Dialog – der Energiepolitische Dialog Ruhr – ist für den 16. Juni 2026 in Essen geplant.
(Quelle: OGE)









