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„Wasserstoff aus Lubmin“ reserviert H2-Kapazitäten bei Gascade

Das Projekt WAL – „Wasserstoff aus Lubmin“ und der Fernleitungsnetzbetreiber Gascade Gastransport GmbH haben einen Kapazitätsreservierungsvertrag im H2-Kernnetz unterzeichnet. Ziel des IPCEI-Projekts WAL ist es, sich Einspeisekapazitäten für grünen Wasserstoff aus dem geplanten Elektrolyseur am Standort Lubmin zu sichern. WAL wird gemeinsam von H2APEX und Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) entwickelt.

von | 21.05.26

Gascade hat Mitte März die Kapazitätsreservierung im Wasserstoff-Kernnetz gestartet
Quelle: Gascade

Die Wasserstoff-Netzbetreiber hatten mit dem Start der Kapazitätsreservierung im Wasserstoff-Kernnetz Mitte März 2026 ein Signal für den Aufbau verlässlicher Wasserstoff-Transportkapazitäten gesetzt. Die Verbindung von Erzeugungsstandorten wie Lubmin mit industriellen Verbrauchszentren gilt dabei als wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Hochlauf des H2-Marktes.

„Der Abschluss dieses Kapazitätsreservierungsvertrags zeigt, dass unsere Wasserstoff-Infrastruktur auf konkrete Nachfrage trifft“, sagt Carina Gewehr, Bereichsleiterin Regulierung und Markt bei Gascade. „Mit der Reservierung schaffen Projekte wie WAL Investitions- und Planungssicherheit. Genau das ist entscheidend, um den Markthochlauf des Wasserstoffs in Deutschland zu beschleunigen.“

Auch WAL sieht in der Anbindung an das Wasserstoff-Kernnetz einen wichtigen Meilenstein:

„Mit der Kapazitätsreservierung schaffen wir die notwendige Voraussetzung, um die weitere Projektentwicklung voranzutreiben und den späteren Netzanschluss verlässlich vorzubereiten“, sagt Falko Budde, Geschäftsführer von WAL bei H2APEX. „Die Reservierung ermöglicht es uns, die geplante Wasserstoffproduktion frühzeitig mit potenziellen Abnehmern zu verknüpfen und den Standort Lubmin als zentralen Produktionsstandort zu positionieren“, erklärt Adalbert Graff, Geschäftsführer von WAL bei CIP.

Ende 2025 hatte Gascade die Umstellung von rund 400 km Fernleitungsinfrastruktur auf den Transport von Wasserstoff abgeschlossen. Im Rahmen des Programms „Flow – making hydrogen happen“ ist bereits eine leistungsstarke Nord-Süd-Achse entstanden, die den Transport von Wasserstoff von Lubmin bis nach Bobbau in Sachsen-Anhalt ermöglicht und dabei zentrale Industrie- und Verbrauchsregionen verbindet. Für die kommenden Jahre ist der weitere Ausbau dieser Achse geplant.

(Quelle: Gascade)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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