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H2: OGE-Pilotprojekt in Krummhörn erprobt Einsatz für den Eigenbedarf an Mobilität, Wärme und Strom

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Autor: Kathrin Mundt

H2: OGE-Pilotprojekt in Krummhörn erprobt Einsatz für den Eigenbedarf an Mobilität, Wärme und Strom
Niedersachsens Landesumweltminister Olaf Lies (re.) übergab den Förderbescheid persönlich an Dr. Jörg Bergmann (OGE)

Der Landesumweltminister von Niedersachsen, Olaf Lies, übergab am 2. Februar 2022 auf dem Betriebsgelände der OGE in Krummhörn/Ostfriesland einen Förderbescheid über 2,81 Mio. Euro für das Wasserstoff-Pilotprojekt „KRUH2“. Das Projekt soll zeigen, wie grüner Wasserstoff vor Ort erzeugt und gespeichert werden kann, um den Eigenbedarf einer Betriebsstelle an Wärme, Mobilität und Strom zu decken.

Minister Olaf Lies dazu: „Erneuerbare Energien sind das Herzstück des Klimaschutzes. Dazu werden wir den Ausbau von Wind an Land, auf See und Photovoltaik konsequent voranbringen. Aber Strom allein wird nicht funktionieren. Wir brauchen die strategische Kombination von Strom und Gas. Ohne Wasserstoff werden wir die Klimaziele nicht erreichen können. Mich freut, dass OGE in dem Projekt zeigen wird, wie Wasserstoff in den Sektoren Wärme, Strom und Mobilität genutzt werden kann. Das ist Sektorenkopplung und das ist die Zukunft unserer Energiewelt. Gut, dass wir hier Unternehmen haben, die in Sachen Wasserstoffwirtschaft vorangehen wollen. Wir unterstützen sie dabei gern.“

Dr. Jörg Bergmann, Sprecher der Geschäftsführung der OGE, ordnet das Projekt so ein: „Wir wollen hier in Ostfriesland zeigen, wie die Energiewende mit Wasserstoff zum Erfolg werden kann. Was hier vor Ort im Kleinen zeitnah umgesetzt wird, kann als Blaupause für eine Wasserstoffwirtschaft in ganz Deutschland dienen. Ich freue mich sehr, dass uns dabei das Land Niedersachsen so stark unterstützt.“

Energiewende mit Wasserstoff

Auf der Betriebsstelle soll Windstrom aus der Region mithilfe eines Elektrolyseurs in Wasserstoff umgewandelt werden. Dieser wird zuerst gespeichert und dann auf drei Arten für den Eigenbedarf genutzt:

  • Mobilität: Der Fuhrpark wird durch drei wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Fahrzeuge erweitert. Die dafür notwendige Tankinfrastruktur wird neu errichtet.
  • Wärmeversorgung: Vorhandene Brennwertkessel werden auf Wasserstoff umgerüstet.
  • Rückverstromung: Über eine Brennstoffzelle kann der gespeicherte Wasserstoff je nach Bedarf rückverstromt werden.

 

Die Inbetriebnahme ist für 2023 geplant.

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