Gelsenwasser verbindet damit wasserwirtschaftliches Know-how mit der Expertise von Geskes.hack in der Freiraumplanung. Die Verbindung beider Bereiche eröffnet Möglichkeiten für Lösungen an der Schnittstelle von Regenwasser, Stadtentwicklung und Klimaanpassung. Gelsenwasser will Kommunen künftig umfassender bei der Entwicklung nachhaltiger und klimaresilienter Städte unterstützen.
Die geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH zählt zu den etablierten Büros für Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung in Deutschland. Das Unternehmen ist bundesweit tätig. In den vergangenen Jahren plante und realisierte es Projekte der Stadt- und Freiraumentwicklung sowie Landes- und Bundesgartenschauen.
Şenay Şereflioğlu, Bereichsleiterin Abwasser bei Gelsenwasser, bezeichnet die Beteiligung als strategischen Schritt. Gemeinsam mit Geskes.hack wolle Gelsenwasser Konzepte für klimaresiliente Städte und Infrastrukturen entwickeln. Ziel sei es, Kommunen bei den Herausforderungen des Klimawandels zu unterstützen.
Gemeinsames Projekt in Recklinghausen
Beide Unternehmen arbeiteten bereits vor der Beteiligung zusammen. In Recklinghausen erhielten Gelsenwasser und Geskes.hack gemeinsam den Planungsauftrag für die Machbarkeitsstudie „Klimafit mit Regenwasser“. Die Erarbeitung liegt im städtischen Fachbereich Ingenieurwesen, die Öffentlichkeit bringt sich über die Beteiligungsplattform WikiMap ein.
Nach Auswertung der eingereichten Anregungen entsteht eine abgestimmte Umsetzungsplanung für die betroffenen Bereiche. Das Projekt verbindet wasserwirtschaftliche Planung mit landschaftsarchitektonischer Gestaltung und liefert damit ein konkretes Beispiel für die Zusammenarbeit, die mit der Kapitalbeteiligung nun strukturell verankert wird.
Die Kooperation zeigte sich zuletzt auch im fachlichen Austausch. Beim Thementag Abwasser auf der IFAT 2026 am 6. Mai hielt Christof Geskes am Gelsenwasser-Stand einen Vortrag zum Thema „Gestalterische Potenziale bei der Anwendung von grün-blauer Infrastruktur“. Der gemeinsame Auftritt auf der Messe unterstreicht, dass Freiraumplanung und Wasserwirtschaft bei Gelsenwasser bereits vor der Kapitalbeteiligung inhaltlich zusammengedacht wurden.






