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Wichtiger Meilenstein beim Aufbau der ostdeutschen Wasserstoffinfrastruktur

Die EU-Kommission hat am 15. Februar die IPCEI (Important Projects of Common European Interest) der Notifizierungswelle „Hy2Infra“ nach den EU-Beihilfevorgaben genehmigt. Die beiden Leitungsprojekte „doing hydrogen“ und „Green Octopus Mitteldeutschland“, die Bestandteil des ONTRAS H2-Startnetzes sind, gehören damit zu den nun notifizierten Vorhaben. Damit ist für beide Projekte der Weg frei für die nationale Förderung. […]

von | 16.02.24

Karte ONTRAS H2-Startnetz mit doing hydrogen, Green Octopus Mitteldeutschland und Energiepark Bad Lauchstädt
Bild: ONTRAS

Die EU-Kommission hat am 15. Februar die IPCEI (Important Projects of Common European Interest) der Notifizierungswelle „Hy2Infra“ nach den EU-Beihilfevorgaben genehmigt. Die beiden Leitungsprojekte „doing hydrogen“ und „Green Octopus Mitteldeutschland“, die Bestandteil des ONTRAS H2-Startnetzes sind, gehören damit zu den nun notifizierten Vorhaben. Damit ist für beide Projekte der Weg frei für die nationale Förderung.

„Der zügige Aufbau einer funktionierenden Wasserstoffinfrastruktur ist elementar für den Wasserstoffmarkthochlauf. Mit dem positiven Bescheid würdigt die EU-Kommission das engagierte Bestreben der Unternehmen, eine zukunftsfähige Infrastruktur auf den Weg zu bringen. ONTRAS steht in den Startlöchern, wir freuen uns über diesen nun erreichten wichtigen Meilenstein“, sagt Ralph Bahke, ONTRAS-Geschäftsführer Steuerung und Entwicklung.

Die Wasserstoffprojekte „doing hydrogen“ und „Green Octopus Mitteldeutschland“ sind ein wesentlicher Teil des ONTRAS H2-Startnetzes, dem gut 900 km umfassenden Leitungssystem für den Markthochlauf in Ost- und Mitteldeutschland. Die Leitungen werden Erzeuger, Speicher und Verbraucher von grünem Wasserstoff verbinden und den wichtigen Zugang zu Importpunkten bieten. Als Teil des deutschlandweiten H2-Kernnetzes (Antragsentwurf) verbindet es zudem wesentliche Wirtschaftszentren in Ost und Mitteldeutschland mit dem europäischen Wasserstoffnetz (European Hydrogen Backbone). Beide Vorhaben sowie das zu dieser Zeit noch separat geführte LHyVe-Projekt haben sich im Interessenbekundungsverfahren durchgesetzt und wurden 2021 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz als IPCEI ausgewählt. Mit der Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns im Dezember 2022 konnte ONTRAS die Planungsarbeiten für diese Projekte beginnen.

(Quelle: ONTRAS)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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