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Vorstandswechsel beim Fachverband FHRK

Vor neun Jahren gründeten die führenden Hersteller von Hauseinführungssystemen den Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V., FHRK. Dass es heute den Fachverband gibt, ist maßgeblich der Initiative des 1. Vorsitzenden, Eckhard Wersel, zu verdanken. Jetzt trat der Vertriebsleiter der DOYMA GmbH & Co. KG. aus Altersgründen von seinem Amt zurück.

von | 05.11.19

Der neue FHRK-Vorstand (v.r.n.l.): Der 1.Vorsitzende Horst Scheuring und seine Stellvertreter Nina Kröner-Paschen und Thomas Wagner

Die Mitgliederversammlung des FHRK dankte Wersel herzlich für sein erfolgreiches Engagement und gab der Hoffnung Ausdruck, dass er dem Verband weiterhin mit seinem Rat zur Verfügung stehen möge.
Als Nachfolger wählte die Mitgliederversammlung den bisherigen 2. Vorsitzenden, Herrn Horst Scheuring, Vertriebsleiter von Hauff-Technik GmbH & Co. KG: Er hat seit Gründung zu der positiven Entwicklung des FHRK wesentlich beigetragen und wird sein Wirken als 1. Vorsitzender fortsetzen. Als 2. Vorsitzende wählte sie Frau Nina Kröner-Paschen. Die Geschäftsführerin der Kröner GmbH ist seit Jahren in den Arbeitsausschüssen des FHRK tätig. Neu ist, dass zukünftig auch der technische Obmann des FHRK dem Vorstand angehört. Damit erhielt Herr Thomas Wagner den Status eines stellvertretenden Vorstandes. Mit seinem Fachwissen wird der Leiter für Forschung und Entwicklung bei der DOYMA GmbH & Co. KG den Vorstand bereichern.
Seit seinem Bestehen konnte sich der Verband in der Fachöffentlichkeit fest etablieren. Er arbeitet in Ausschüssen für Normen und Regelwerke mit. Außerdem informiert er produktneutral auf Tagungen, im Internet und in Publikationen über die fachgerechte Planung und den Einbau geprüfter gas- und wasserdichter Hauseinführungssysteme.
Ein wichtiger Erfolg der Verbandsarbeit ist, dass heute viele Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen die früher übliche Praxis ablehnen, ungeprüfte Hauseinführungen mit KG-Rohren einzubauen. Sie verlangen stattdessen nach den Vorgaben des DVGW geprüfte, gas- und wasserdichte Hauseinführungssysteme. Unterstützt wird diese Entwicklung durch das seit Ende 2018 geltende Strahlenschutzgesetz. Es fordert u. a., dass kein Radongas aus dem Erdreich in Gebäude mit Aufenthaltsräumen und Arbeitsplätzen eindringen kann.
Inzwischen gelten industriell gefertigte Hauseinführungen als Stand der Technik. Die Produkte der im FHRK zusammengeschlossenen Hersteller erfüllen aber nicht nur die strengen DVGW-Vorgaben. Der FHRK ließ auch die Belastbarkeit der Hauseinführungen im eingebauten Zustand prüfen. Dokumentiert wird dieses durch Vergabe des FHRK-Qualitätssiegels.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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