Paetzel steht seit dem 1. Januar 2019 an der Spitze der DWA. 2022 wählten ihn die Mitglieder bereits für die Amtsperiode 2023 bis Ende 2026 wieder. Nun bestätigten sie ihn erneut für eine dritte Amtszeit bis Ende 2030.
DWA-Vorständin Dr. Lisa Irwin-Broß kommentierte die Wahl: „Uli Paetzel setzt mit klaren Positionen Impulse für die Branche und für die politischen Rahmenbedingungen. Er steht für die Modernisierung der DWA und für eine zukunftsfeste Wasserwirtschaft.“
Herausforderungen für die Wasserwirtschaft
Mit der Wiederwahl setzt die DWA auf personelle Kontinuität. Der Verband steht vor mehreren Aufgaben: der Anpassung an den Klimawandel, der Umsetzung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie und der Wasserrahmenrichtlinie zum Schutz der Gewässer sowie dem Erhalt und der Modernisierung der Infrastrukturen.
Paetzel sieht die DWA für diese Aufgaben aufgestellt. Er dankte den Mitgliedern für das Vertrauen und kündigte an, sich in den kommenden 4 Jahren weiter für die Themen des Verbands einzusetzen. Die DWA ist laut Paetzel in den vergangenen Jahren diverser geworden, auch bei der Beteiligung von Frauen.
Satzungsänderung schafft Grundlage für politische Arbeit
Die DWA beschloss im vergangenen Jahr eine Satzungsänderung und beschleunigte die Arbeit an ihrem Regelwerk. Diese Schritte bilden laut Paetzel die Grundlage dafür, der Politik künftig als fachlicher Partner zur Seite zu stehen.
Die Klimaanpassung fordert laut Paetzel die Expertise des Verbands als Querschnittsaufgabe besonders. Die Wasserwirtschaft muss ihre Infrastruktur an die Folgen des Klimawandels anpassen und neue europäische Vorgaben umsetzen – vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des damit verbundenen Fachkräftemangels. Die DWA will sich künftig verstärkt in die Bundes- und Landespolitik einbringen und sich als Interessenvertretung und Wissensplattform positionieren.






