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15. Praxistag Korrosionsschutz

Block 2: Fernüberwachung und biogen beeinflusste Korrosion

Hilgenstock

Jürgen Barthel

fkks, Esslingen (Moderation)

 

Fernüberwachung und bakteriell beeinflusste Korrosion

11:15 - 11:45 Uhr - Dr. Carmen Acht, Karl Korupp

11:45 - 12:15 Uhr - Dr. Markus Büchler

12:15 - 13:15 Uhr - PAUSE

Hilgenstock

Dr. Carmen Acht

Open Grid Europe GmbH, Essen

Hilgenstock

Karl Korupp

SET selected electronic technologies GmbH, Wedel

Kontinuierliche Fernüberwachung von Abgrenzeinheiten ermöglicht proaktive Überprüfung von Baugruppen

Abgrenzeinheiten sind Schutzeinrichtungen, die bis zu einer bestimmten Spannung keinen Strom leiten, beim Erreichen einer definierten Durchlass-Spannung aber sofort leitend werden und dann hohe Ströme ableiten, ohne dass die Spannung weiter ansteigen kann. Die Firmen Open Grid Europe GmbH und SET selected electronic technologies GmbH haben gemeinsam zwei Patente zur Fernüberwachung von Abgrenzeinheiten angemeldet. Die technischen Lösungen ermöglichen es, für bestimmte Typen von Abgrenzeinheiten eine kontinuierliche Fernüberwachung ohne zusätzliche externe Stromquelle zu realisieren. Dies eröffnet sowohl neue Möglichkeiten der Überwachung als auch neue Erkenntnisgewinne über das Verhalten von betriebswichtigen Baugruppen der Abgrenzeinheiten, die man mit den etablierten Vor-Ort-Messungen nicht hätte.

Hilgenstock

Dr. Markus Büchler

SGK Schweizerische Gesellschaft für
Korrosionsschutz, Zürich (CH)

Validierung und Weiterentwicklung eines Korrelationsmessverfahrens
zur Beurteilung von Wechselstromkorrosion

Kuhn hatte 1928 den kathodischen Korrosionsschutz für Rohrleitungen eingeführt, wobei er basierend auf empirischen Untersuchungen ein Schutzkriterium von 0.85 VCSE in Bezug auf das Einschaltpotenzial festlegte. In den folgenden Jahrzehnten wurde der kathodische Korrosionsschutz basierend auf diesem Einschaltpotenzialkriterium weltweit auf weitgehend allen Öl- und Gasleitungen angewandt. In den 1960er Jahren traten aber trotz Einhaltung dieser Schutzkriterien Korrosionsschäden an einer erdverlegten Gasleitung auf, bei welchen schlechte Bettung und eine Beteiligung von sulfatreduzierenden Bakterien am Korrosionsprozess festgestellt wurde. In der Folge wurde in Deutschland das IR-freie Potenzial mit einem Grenzwert von -0.95 VCSE als Schutzkriterium für anaerobe Böden eingeführt. Auch heute noch stellt sich oft die Frage in Bezug auf die anzuwendenden Schutzkriterien und die betriebliche Bewertung der Wirksamkeit des KKS. Diese Aspekte werden unter Berücksichtigung des heutigen Kenntnisstands zu den beteiligten Mechanismen diskutiert.

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Weitere Themenblöcke

Wechselstromkorrosion (Block 1)
Zustandserfassung und Beurteilung (Block 3)
Hochspannungsbeeinflussung (Block 4)

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