Inspektion von Gasleitungen mit Ultraschall-Messverfahren
PRAKTISCHE ASPEKTE
Thema: Gasversorgung
Details
Auf der Basis von Ultraschallverfahren arbeitende Inspektionswerkzeuge (Molche) werden zur Beurteilung der Integrität von Öl-Leitungen eingesetzt. Da zwischen der Inspektionseinrichtung und der Rohrleitungswand ein flüssiges Koppelmedium vorhanden sein muss, lässt sich dieses Verfahren bei Gasleitungen jedoch nicht ohne Weiteres anwenden. Hierzu wurde in der Vergangenheit die Leitung vor der Molchung vollständig mit einer Flüssigkeit (Wasser) befüllt. Um dies zu vermeiden, kann die Leitung alternativ mit einem kurzen Abschnitt in Form eines Flüssigkeitspfropfens ("Batch") durchfahren werden. Hierbei wird die Flüssigkeit mit Hilfe von Dichtmolchen von dem umgebenden Gas in der Leitung abgetrennt und der Prüfmolch wird innerhalb des so abgetrennten und mit Flüssigkeit befüllten Leitungsabschnitts gefahren. Flüssigkeitsbatche können bei langen Gefällestrecken entlang des Leitungsverlaufs jedoch erhebliche Geschwindigkeiten annehmen. Dies kann sich nicht nur auf die Detektionswahrscheinlichkeit auswirken, sondern birgt die Gefahr einer Beschädigung der Rohrleitung. Im Fokus stehen die Berechnung der Batchgeschwindigkeit sowie weitere praktische Aspekte.
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