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Aktive Thermografie zur Qualitätssicherung von Kunststoffverbindungen

Im November 2015 startete am SKZ ein Forschungsprojekt, das sich mit der Entwicklung und Evaluierung der aktiven Thermografie als zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Qualitätssicherung von gefügten Kunststoffverbindungen befasst.

von | 07.01.16

Mit dem Forschungsvorhaben sollen wesentliche Problemstellungen bei der zerstörungsfreien Prüfung von gefügten Kunststoffen (wie z. B. nicht adhäsive Verbindungen oder Einschlüsse) gelöst werden. Als Anregungsquellen für die aktive Thermografie werden hier optische und akustische Quellen wie Halogenlampen, Leistungsblitze und Ultraschall zur Anwendung kommen. In Vorversuchen ergab die optisch angeregte Thermografie bereits vielversprechende Resultate. Insbesondere bei nichthaftenden Klebeverbindungen (Kissing Bonds) werden mit der ultraschallangeregten Thermografie positive Ergebnisse erwartet.
Das SKZ wird bei seinen Untersuchungen durch viele Unternehmen aus der Kunststoff-Branche unterstützt. Der projektbegleitende Ausschuss umfasst zurzeit 16 Industrievertreter und setzt sich u. a. aus Herstellern von Materialien, Schweißmaschinen, Wärmebildkameras und Kunststoffprodukten zusammen. Die geplante Projektlaufzeit beträgt 24 Monate, so dass die finalen Resultate im Winter 2017 erwartet werden. Das IGF-Vorhaben (18912 N) der Forschungsvereinigung Kunststoff-Zentrum wird über die Arbeitsgemeinschaft industrielle Forschung (AiF) im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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