Mit dem Forschungsvorhaben sollen wesentliche Problemstellungen bei der zerstörungsfreien Prüfung von gefügten Kunststoffen (wie z. B. nicht adhäsive Verbindungen oder Einschlüsse) gelöst werden. Als Anregungsquellen für die aktive Thermografie werden hier optische und akustische Quellen wie Halogenlampen, Leistungsblitze und Ultraschall zur Anwendung kommen. In Vorversuchen ergab die optisch angeregte Thermografie bereits vielversprechende Resultate. Insbesondere bei nichthaftenden Klebeverbindungen (Kissing Bonds) werden mit der ultraschallangeregten Thermografie positive Ergebnisse erwartet.
Das SKZ wird bei seinen Untersuchungen durch viele Unternehmen aus der Kunststoff-Branche unterstützt. Der projektbegleitende Ausschuss umfasst zurzeit 16 Industrievertreter und setzt sich u. a. aus Herstellern von Materialien, Schweißmaschinen, Wärmebildkameras und Kunststoffprodukten zusammen. Die geplante Projektlaufzeit beträgt 24 Monate, so dass die finalen Resultate im Winter 2017 erwartet werden. Das IGF-Vorhaben (18912 N) der Forschungsvereinigung Kunststoff-Zentrum wird über die Arbeitsgemeinschaft industrielle Forschung (AiF) im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.
Leitungsbau Challenge 2026: Karl Krumpholz Rohrbau holt den Sieg
Das Unternehmen Karl Krumpholz Rohrbau hat die Leitungsbau Challenge 2026 gewonnen. Der vom Rohrleitungsbauverband (rbv) organisierte Nachwuchswettbewerb fand am 5. und 6. Mai im Rahmen der IFAT in München statt.






