Generic filters
Exact matches only
FS Logoi

Individueller Kunststoffschacht DN 1000

Der Funke Kunststoffschacht DN 1000 besteht aus einem Profilrohr, das über einen Schachtboden mit verschiedenen Gerinneformen verfügt. In der Standardausführung ist er mit einem Durchgangsgerinne in Nennweiten von DN/OD 160, 200, 315, 400 oder 500 ausgestattet.

von | 09.07.18

Zusätzliche Anschlüsse an das Steigrohr können mit dem uniTec-Anschluss DN/OD 160 jederzeit und an jeder beliebigen Stelle erstellt werden. Diese lassen sich bei Bedarf auch mit einem innenliegenden Absturz (Funke-ILA) kombinieren, der eine problemlose Revision und Reinigung ermöglicht. Dank des nur geringen Platzbedarfs der Konstruktion bleibt der Schacht weiterhin begehbar. Foto: Funke Kunststoffe GmbH

Variomuffen oder angeformte Spitzenden sorgen für flexible Anschlussmöglichkeiten an den Zu- und Abläufen. Weitere Gerinneformen sind vom Kunden ebenso individuell gestaltbar wie Form und Lage von Abwinkelungen sowie Zu- und Abläufen oder die Abmessungen des Steigrohres, das in unterschiedlichen Bauhöhen monolithisch gefertigt wird. Die Rohrinnenseite ist glatt, die profilierte Außenseite wirkt bei fachgerechter Verdichtung einem Auftrieb des Schachtes entgegen. Auf Wunsch wird das Steigrohr ab Werk bereits mit einer entsprechenden Edelstahlleiter (V2A 1.4301, z. B. System Hailo) ausgestattet, die mittels spezieller Verankerungen in der Schachtrohrwandung abstiegs- und aufstiegssicher vormontiert ist. Aufgrund des relativ geringen Eigengewichtes ist der Funke Kunststoffschacht an der Einbaustelle leicht zu handhaben. Der Werkstoff PVC-U bietet die bekannten Vorteile: Er ist robust, stabil sowie hochdruckspülbar, langlebig und weist eine hohe chemische Beständigkeit auf. Zudem ist der Schacht im Betrieb inspektions- und wartungsfreundlich.
Konus, Abdeckplatte oder Teleskopabdeckung
Der Funke Kunststoffschacht DN 1000 kann mit verschiedenen Konen (625 mm) und Abdeckplatten (625 und 800 mm) aus Beton kombiniert werden. Einsetzbar sind handelsübliche Schachtabdeckungen bis zur Klasse D 400. Die Abdeckplatten aus Beton sind sowohl mit als auch ohne Auskleidung aus Polyurethan (PUR) lieferbar. Abgerundet wird das Lieferprogramm durch eine Kunststoff-Teleskopabdeckung (bis max. 200 kg begehbar), die wiederum mit einem lichten Einstiegsmaß von ca. 900 mm einen komfortablen und sicheren Einstieg in den Schacht ermöglicht. Eine im Lieferumfang enthaltene begehbare Schutzplatte aus Holz mit einer maximalen Belastbarkeit von 150 kg dient während der Bauphase u. a. als Absturzsicherung. Ein Umreifungshebegurt erleichtert die lotgerechte Montage des Schachtes an der Einbaustelle und eine Abziehhilfe die Höhenanpassung des Auflagers für den Konus bzw. für die Abdeckplatte.
Vielfältig einsetzbar
Den Funke Kunststoffschacht DN 1000 gibt es für die verschiedensten Einsatzbereiche. Der Einsatz eines Drosselschachts bietet sich überall dort an, wo Niederschlagswasser gedrosselt in das öffentliche Kanalnetz abgeleitet werden soll. Das ist z. B. nach dem Durchlauf einer Regenwasserbehandlungsanlage oder einer Versickerungsrigole der Fall. Das Dosierelement im Inneren des Schachtes kann auf Wunsch werkseitig eingestellt werden. Über den Kontrollschacht können alle erforderlichen Wartungsarbeiten wie Kamerabefahrung, Spülung, Reinigung usw. auf denkbar einfache Weise durchgeführt werden. Ebenso ist der Funke Kunststoffschacht als (Regenwasser-)Reinigungsschacht lieferbar. Mit dem Kombischacht lassen sich Schmutz- und Regenwasser voneinander getrennt durch einen Schacht ableiten. Während das Schmutzwasser durch das Gerinne im Schachtboden geleitet wird, fließt das Regenwasser seitlich in den Nennweiten bis DN/OD 400 durch die Schachtwand. Das tangential am Schachtkörper angebrachte Rohr ist über eine im Schachtinneren angebrachte Reinigungsöffnung zugänglich. Diese kann mit verschiedenen Öffnungsgrößen gefertigt werden.
Kontakt: Funke Kunststoffe GmbH, Hamm-Uentrop, Tel. +49 2388 3071-0, info@funkegruppe.de, www.funkegruppe.de

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Klimaneutrale Gaskraftwerke: BAM unterstützt Entwicklung effizienter H2-Motoren
Klimaneutrale Gaskraftwerke: BAM unterstützt Entwicklung effizienter H2-Motoren

Um Schwankungen von Sonnen- und Windenergie auszugleichen, sollen ab 2035 dezentrale Gaskraftwerke hauptsächlich mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Im Verbundprojekt Phoenix, das von Rolls-Royce Power Systems geleitet wird, unterstützt die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) die Entwicklung des Prototyps für eine neue Generation von Wasserstoffmotoren.

mehr lesen
Neuartiges Prüfverfahren zur Untersuchung von langsamem Risswachstum bei PE-Rohren
Neuartiges Prüfverfahren zur Untersuchung von langsamem Risswachstum bei PE-Rohren

Der Geschäftsbereich Prüfung des Kunststoff-Zentrums SKZ, eines der führenden akkreditierten Prüflabore in Europa, hat in den vergangenen Monaten ein weiteres neuartiges Prüfverfahren aus dem Bereich der Rohrprüfungen in sein Dienstleistungsspektrum aufgenommen, mit dem das langsame Risswachstum bei innendruckbelasteten Polyethylen-(PE)-Rohren untersucht wird.

mehr lesen
Klimafreundliche Abwärme aus Rechenzentrum für rund 600 Haushalte in Hattersheim
Klimafreundliche Abwärme aus Rechenzentrum für rund 600 Haushalte in Hattersheim

Die Frankfurter Mainova AG heizt künftig über 600 Haushalte in Ein- und Mehrfamilienhäusern in Hattersheim am Main mit klimafreundlicher Abwärme aus einem Rechenzentrum von NTT DATA. Der regionale Energieversorger und der weltweit operierende Rechenzentrumsbetreiber Global Data Centers, ein Geschäftsbereich von NTT DATA, stellten zusammen mit den Projektentwicklern Kleespies und Saentis Family Office am 18. Juni das innovative Energiekonzept in Anwesenheit vom Hattersheimer Bürgermeister Klaus Schindling vor.

mehr lesen
Hamburg Wasser verzeichnet positive Bilanz und kündigt Bauoffensive an
Hamburg Wasser verzeichnet positive Bilanz und kündigt Bauoffensive an

Mit 109,8 Mio. Euro Überschuss schließt der Konzern Hamburg Wasser das Geschäftsjahr 2023 äußerst erfolgreich ab. Die Hamburger Wasserwerke GmbH erwirtschafteten dabei ein Ergebnis von 43,8 Mio. Euro, die Hamburger Stadtentwässerung AöR 65,2 Mio. Euro und Tochterunternehmen 0,8 Mio. Euro. Der Gewinn aus dem Trinkwasserverkauf wird an die Freie und Hansestadt Hamburg abgeführt.

mehr lesen

Publikationen zum Thema

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Autor: Von Dr. Nils Füchtjohann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Bereits über Jahrzehnte sind GFK-Schlauchliner im Abwasserbereich etabliert. Seit wenigen Jahren halten sie auch zunehmend Einzug in den Trinkwasserbereich. Hygienisch, nachhaltig und projektsicher – für die grabenlose Sanierung von ...

Zum Produkt

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Autor: Von Erik Büttner und Ulrich Jöckel
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Nachdem mit 3D-Kameraequipments auch Querschnitte von Abwasserleitungen vermessen werden sollen, wird sich dieser Fachbericht dem Thema widmen. Vielen sind diverse Fachberichte zu Laserscann, photographischen und manuellen Messmethoden bekannt. Ein ...

Zum Produkt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Autor: Von Henning Winter und Ludger Wördemann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Fast jede Kommune hat sie: Abwasserdruckleitungen. Und fast jede Kommune hat sie in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelt. Doch so langsam kommen viele Druckleitungen in die Flegeljahre. Die KomNetABWASSER-Teilnehmerstadt ...

Zum Produkt