Generic filters
FS Logoi

Aufruf zur Stellungnahme: Entwurf Merkblatt DWA-M 143-4

"Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 4: Montageverfahren für begehbare Abwasserleitungen und -kanäle und Bauwerke"

von | 11.07.16

NULL
Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 143-4 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 4: Montageverfahren für begehbare Abwasserleitungen und -kanäle und Bauwerke“ veröffentlich und stellt ihn öffentlich zur Diskussion. Der Entwurf ist eine Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 143-4 (August 2004). Der Entwurf des Merkblatts gilt für begehbare öffentliche und nicht öffentliche Abwasserleitungen und -kanäle einschließlich der zugehörigen Bauwerke. Bauwerke der Abwasserreinigungsanlagen sind hierbei nicht mit enthalten. Dieses Merkblatt kann aber mit zusätzlichen Überlegungen sinngemäß angewandt werden. Das Merkblatt bezieht sich auf alle Arten der Auskleidung, d. h. Teil- und Vollauskleidungen sowie Ortlaminate in statisch tragfähiger oder nicht tragfähiger Ausführung. Bei den Montageverfahren werden einzelne, selbst- oder nicht selbsttragende Auskleidungselemente in die zu sanierenden Abwasserleitungen und -kanäle eingebracht und haltungs- oder abschnittsweise vor Ort zu Teil oder Vollauskleidungen montiert. Sie dienen u. a. der Wiederherstellung oder Erhöhung des Widerstandsvermögens gegen mechanische und/oder chemische bzw. biochemische Angriffe von innen. Der Einsatz von Montageverfahren setzt immer voraus, dass auch länger andauernde Arbeiten im zu sanierenden Kanal vorgenommen werden können und eine Querschnittsminderung in Kauf genommen werden kann. Die Auswahl des Verfahrens hat anhand des Zustands der vorhandenen Kanäle und Bauwerke zu erfolgen. Für die Begehung der zu sanierenden Strecke sind die Standsicherheit und die Kanalatmosphäre vorab zu überprüfen. Bei der Auswahl des Montageverfahrens sind grundsätzlich zu berücksichtigen: - Umweltverträglichkeit - Statische Tragfähigkeit - Hydraulische Anforderungen - Baugrunduntersuchungen - Oberflächenbeschaffenheit (Haftung) Änderungen Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWK-M 143-4 (08/2004) wurden im vorliegenden Entwurf des Merkblattes DWA-M 143-4 folgende Änderungen vorgenommen: a) Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und des DWA-Regelwerks; b) Neu aufgenommen: Abschnitt 2 „Verweisungen“, Abschnitt 9 „Kosten- und Umweltauswirkungen“. Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.7 „Montageverfahren“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Franz Hoppe) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt. Das Merkblatt richtet sich an alle mit der Sanierung von Entwässerungssystemen befassten Fachleute. Frist zur Stellungnahme Das Merkblatt DWA-M 143-4 wird bis zum 31. August 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), Dipl.-Ing. Christian Berger, E-Mail: berger@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt. Ausgabe 6/16, 29 Seiten, ISBN 978-3-88721-327-5, Ladenpreis: 37,50 Euro, fördernde DWA-Mitglieder: 30 Euro

Die DWA hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 143-4 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 4: Montageverfahren für begehbare Abwasserleitungen und -kanäle und Bauwerke“ veröffentlich und stellt ihn öffentlich zur Diskussion. Der Entwurf ist eine Überarbeitung des Merkblattes ATV-DVWK-M 143-4 (August 2004). Der Entwurf des Merkblatts gilt für begehbare öffentliche und nicht öffentliche Abwasserleitungen und -kanäle einschließlich der zugehörigen Bauwerke. Bauwerke der Abwasserreinigungsanlagen sind hierbei nicht mit enthalten. Dieses Merkblatt kann aber mit zusätzlichen Überlegungen sinngemäß angewandt werden.
Das Merkblatt bezieht sich auf alle Arten der Auskleidung, d. h. Teil- und Vollauskleidungen sowie Ortlaminate in statisch tragfähiger oder nicht tragfähiger Ausführung.
Bei den Montageverfahren werden einzelne, selbst- oder nicht selbsttragende Auskleidungselemente in die zu sanierenden Abwasserleitungen und -kanäle eingebracht und haltungs- oder abschnittsweise vor Ort zu Teil oder Vollauskleidungen montiert. Sie dienen u. a. der Wiederherstellung oder Erhöhung des Widerstandsvermögens gegen mechanische und/oder chemische bzw. biochemische Angriffe von innen.
Der Einsatz von Montageverfahren setzt immer voraus, dass auch länger andauernde Arbeiten im zu sanierenden Kanal vorgenommen werden können und eine Querschnittsminderung in Kauf genommen werden kann. Die Auswahl des Verfahrens hat anhand des Zustands der vorhandenen Kanäle und Bauwerke zu erfolgen. Für die Begehung der zu sanierenden Strecke sind die Standsicherheit und die Kanalatmosphäre vorab zu überprüfen.
Bei der Auswahl des Montageverfahrens sind grundsätzlich zu berücksichtigen:
– Umweltverträglichkeit
– Statische Tragfähigkeit
– Hydraulische Anforderungen
– Baugrunduntersuchungen
– Oberflächenbeschaffenheit (Haftung)
Änderungen
Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWK-M 143-4 (08/2004) wurden im vorliegenden Entwurf des Merkblattes DWA-M 143-4 folgende Änderungen vorgenommen: a) Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und des DWA-Regelwerks; b) Neu aufgenommen: Abschnitt 2 „Verweisungen“, Abschnitt 9 „Kosten- und Umweltauswirkungen“. Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.7 „Montageverfahren“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Franz Hoppe) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt. Das Merkblatt richtet sich an alle mit der Sanierung von Entwässerungssystemen befassten Fachleute.

Frist zur Stellungnahme
Das Merkblatt DWA-M 143-4 wird bis zum 31. August 2016 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), Dipl.-Ing. Christian Berger, E-Mail: berger@dwa.de

Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt. Dort ist auch eine digitale Vorlage zur Stellungnahme hinterlegt.
Ausgabe 6/16, 29 Seiten, ISBN 978-3-88721-327-5, Ladenpreis: 37,50 Euro, fördernde DWA-Mitglieder: 30 Euro

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Ulrich Bohle ist neuer Leiter der DWA-Abteilung Wasser und Abfallwirtschaft
Ulrich Bohle ist neuer Leiter der DWA-Abteilung Wasser und Abfallwirtschaft

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat ihre Abteilung „Wasser- und Abfallwirtschaft“ neu besetzt: Seit dem 1. April steht Dr.-Ing. Ulrich Bohle (50) an der Spitze des Bereichs in der Bundesgeschäftsstelle in Hennef. Er folgt auf Dr. Friedrich Hetzel, der seit Jahresbeginn die neu geschaffene DWA-Stabsstelle „Wasserbewusste Raum- und Siedlungsentwicklung“ leitet.

mehr lesen
Neues induktives Schweißverfahren am deutschen Markt
Neues induktives Schweißverfahren am deutschen Markt

Brugg Pipes, Schweizer Hersteller von flexiblen und starren Rohrsystemen, führt im Frühjahr ein in der Schweiz seit Jahren etabliertes und weiterentwickeltes, patentiertes Schweißverfahren in Deutschland ein. Dieses wurde speziell für den Einsatz bei Kunststoffmantelrohrsystemen in der Fernwärme konzipiert.

mehr lesen
Geothermie-Machbarkeitsstudie in Wuppertal gestartet
Geothermie-Machbarkeitsstudie in Wuppertal gestartet

Das Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) führen ihre Zusammenarbeit zur Erforschung tiefer Geothermie fort. Ziel ist eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung von Erdwärme aus mehreren tausend Metern Tiefe als klimafreundliche Wärmequelle für Wuppertal.

mehr lesen
Deutsch-niederländische H2-Anbindung vereinbart
Deutsch-niederländische H2-Anbindung vereinbart

Der niederländische Verteilnetzbetreiber Cogas und die Thyssengas H2 GmbH haben eine Vereinbarung über den Bau eines sogenannten T-Stücks unterzeichnet, das an die geplante H2-Leitung von Vlieghuis nach Ochtrup angeschlossen werden soll. Damit wird erstmals eine Verbindung zwischen einem deutschen Fernleitungsnetzbetreiber und einem niederländischen Verteilnetzbetreiber geschaffen.

mehr lesen
Gemeindewerke Baiersbronn setzen auf digitale Dokumentation
Gemeindewerke Baiersbronn setzen auf digitale Dokumentation

Die Gemeindewerke Baiersbronn haben die Dokumentation ihrer Wasserinfrastruktur digitalisiert und setzen dabei auf eine zentrale, mobile Lösung zur Erfassung und Verwaltung der sogenannten Württemberger Schächte. Die Umstellung erfolgte mit Unterstützung der Softwarelösung von Tablano, die auf die digitale Dokumentation und Verwaltung kommunaler Infrastrukturen spezialisiert ist.

mehr lesen

Publikationen zum Thema

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Autor: Von Dr. Nils Füchtjohann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Bereits über Jahrzehnte sind GFK-Schlauchliner im Abwasserbereich etabliert. Seit wenigen Jahren halten sie auch zunehmend Einzug in den Trinkwasserbereich. Hygienisch, nachhaltig und projektsicher – für die grabenlose Sanierung von ...

Zum Produkt

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Autor: Von Erik Büttner und Ulrich Jöckel
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Nachdem mit 3D-Kameraequipments auch Querschnitte von Abwasserleitungen vermessen werden sollen, wird sich dieser Fachbericht dem Thema widmen. Vielen sind diverse Fachberichte zu Laserscann, photographischen und manuellen Messmethoden bekannt. Ein ...

Zum Produkt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Autor: Von Henning Winter und Ludger Wördemann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Fast jede Kommune hat sie: Abwasserdruckleitungen. Und fast jede Kommune hat sie in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelt. Doch so langsam kommen viele Druckleitungen in die Flegeljahre. Die KomNetABWASSER-Teilnehmerstadt ...

Zum Produkt