Stahlrohrverbindungen werden in Heizungs- und Kühlanlagen sowie industriellen Anwendungen noch vielfach geschweißt. Das ist nicht nur zeitaufwändig und anstrengend, sondern birgt auch Brandgefahr. Mit „Megapress“ lassen sich dickwandige Stahlrohre in den Nennweiten ½“ bis 2“ jetzt sekundenschnell verpressen. Die Montagezeit verkürzt sich um bis zu 60 %. Etwa drei von vier Rohrverbindungen in der Gebäudetechnik werden heute nicht mehr gelötet, geschraubt oder geschweißt, sondern „kalt“ verpresst. Das ist durch die schnellere Verarbeitung wirtschaftlicher und zugleich sicherer, da nicht mehr mit offener Flamme gearbeitet wird. Bei dickwandigen Stahlrohren nach DIN EN 10220/10255 sowie DIN EN ISO 6708 kamen diese Verarbeitungsvorteile bisher nicht zum Tragen, da die Außendurchmesser der Rohre erhebliche Maßtoleranzen aufweisen. Dafür hat Viega mit dem System „Megapress“ eine praxisgerechte Lösung entwickelt. In den Stahlverbindern aus dem Werkstoff 1.0308 (St 37) mit Zink-Nickel-Beschichtung ist ein spezielles Profil-Dichtelement aus EPDM integriert. Dieses sorgt in Kombination mit einem Schneidring bei den rauen Oberflächen von schwarzem, verzinktem, lackiertem oder mit Epoxidharz beschichtetem Stahlrohr für eine dauerhaft dichte und kraftschlüssige Verbindung.
Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen
Im Einzugsgebiet der Ruhr sind im Juli nur 22 Millimeter Niederschlag gefallen, 77 Prozent weniger als üblich, wie der Ruhrverband am 7. August mitgeteilt hat. Ohne den Ausgleich durch das Talsperrensystem wäre der Fluss am Pegel Villigst bei Schwerte an 18 von 31 Tagen streckenweise trockengefallen.






