Starkregen oder Überschwemmungen übersteigen schnell die Kapazität von Kanal und Kläranlage. Selbst Feuerwehreinsätze können den Fremdwassereintrag punktuell erheblich erhöhen. Die Mengen sind schnell erreicht: Starkniederschläge etwa sind mit 17,3 L pro Stunde und Quadratmeter definiert – das ist ein Trinkglas pro Minute.
Fritzmeier Umwelttechnik, ein Hersteller von Kanaleinsätzen und Filtersystemen, hat zum Schutz der Schmutzwasserkanäle einen Gullyeinsatz entwickelt: Coalsi Aquastop. Über seine gummierte Dichtlippe schließt er formschlüssig mit der Kanalwand ab. Laufen große Wassermengen zu, schließen diese den integrierten Siphon. Der Eintrag in den Kanal ist dann auf den Basisabfluss reduziert. Trocken öffnet sich der Siphon wieder, womit das Kanalnetz diffusionsoffen bleibt. Der nur 261 mm tiefe Einsatz aus schlagfestem Kunststoff besteht aus lediglich drei Teilen: Schmutzfang, Dichteinsatz und Schwimmer. Eine Variante ohne Belüftungsfunktion ist ebenfalls erhältlich. Das System ist wartungsfrei.
Mehr dazu unter www.coalsi.de
Pilotprojekt für Regenwassermanagement in Oldenburg gestartet
Hitze und Trockenheit wechseln sich mit Starkregen und Überschwemmungen ab. Dies stellt laut Oldenburgisch-Ostfriesischem Wasserverband (OOWV) Städte zunehmend vor doppelte Herausforderungen. Abhilfe soll das Forschungsprojekt „aqua3“ schaffen – eine Initiative von OOWV, der Stadt Oldenburg, der EWE NETZ GmbH und der Leibniz Universität Hannover.









