Generic filters
FS Logoi

XXL-Rohre für zusätzliche Stadtfläche in Monaco

In den Fundamenten befindet sich die notwendige Infrastruktur des neuen Stadtteiles. AGRU liefert für die Abwasser- und Regenwasserinfrastruktur mehrere hundert Meter Rohre in den Dimensionen da 2.500 mm und da 1.400 mm in SDR 26 aus den beiden Großrohrwerken in den USA und Österreich. Zur Verbindung der Rohrisometrien stellt AGRU spezielle Großflansche aus rostfreiem Stahl zur Verfügung.

von | 12.09.19

Die XXL-Rohrisometrien von AGRU werden zum Einsatzort im Meer geschleppt

Monaco ist mit 2,2 km² Fläche nach Vatikanstadt das zweitkleinste Land der Welt. Während aber in Vatikanstadt die Bevölkerungsdichte 2.200 Personen/km² beträgt, leben in Monaco rund 19.000 Menschen auf derselben Fläche. Es ist daher kein Wunder, dass eine permanente Wohnungskrise das Fürstentum beherrscht. Als Antwort auf die Wohnungsknappheit greift die monegassische Regierung nun zu einer ungewöhnlichen Methode: Das Fürstentum wird um ein neues, 60.000 m² großes Stadtviertel im Mittelmeer erweitert. Dafür wird vor der Küste eine gut befestigte Plattform mit Beton und Sand aufgeschüttet. AGRU Kunststofftechnik unterstützt das revolutionäre Stadtentwicklungsprojekt mit XXL Pipes, die als Ausfallleitungen für geklärtes Ab- und Regenwasser dienen. Direkt vor dem Grimaldi-Forum, dem begehrtesten Teil des Fürstentums, expandiert Monaco ins Mittelmeer. Die mit dem Bau beauftragte Baufirma errichtet in der sogenannten „Pförtnerbucht“ ein 6 ha großes Areal. Das 2 Milliarden Euro teure Projekt wird die Topografie des Fürstentums Monaco für immer verändern. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2025 soll das „Anse du Portier Monaco“ Wohnungen, Geschäfte, Gärten und einen Yachthafen beherbergen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Kommunen bekämpfen Wassermangel durch anhaltende Trockenheit mit fünf Maßnahmen
Kommunen bekämpfen Wassermangel durch anhaltende Trockenheit mit fünf Maßnahmen

Sinkende Pegel an Rhein und Donau haben die Wasserversorgung deutscher Kommunen unter Druck gesetzt. Die Stadt Stuttgart hat deshalb seit Ende Juni die Wasserentnahme aus Flüssen und Seen eingeschränkt. Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat prognostiziert, dass mehr als die Hälfte der Kommunen im Land den Trinkwasser-Spitzenbedarf bis 2050 unter heutigen Bedingungen nicht mehr decken kann. Deshalb hat Drees & Sommer Maßnahmen für Kommunen und Industrie zusammengestellt, mit denen sich Wasserverluste im Leitungsnetz senken und Ressourcen mehrfach nutzen lassen.

mehr lesen
Horizontalspülbohrung schließt Lücke in Wasserstoff-Pipeline unter dem Dortmund-Ems-Kanal
Horizontalspülbohrung schließt Lücke in Wasserstoff-Pipeline unter dem Dortmund-Ems-Kanal

Thyssengas stellt für eine Wasserstoff-Pipeline im Münsterland eine 2009 unterbrochene Kanalquerung wieder her. Das neue Stück der Coesfeld-Rinkerode Leitung entsteht im Horizontalspülbohrverfahren unter dem Dortmund-Ems-Kanal. Bei einer Baustellenbesichtigung haben sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft am 16. Juli über den Fortschritt der Arbeiten informiert. Insgesamt rüstet der Netzbetreiber eine 45 Kilometer lange ehemalige Mineralölleitung auf den Transport von Wasserstoff um.

mehr lesen
IKT sucht kommunale Vorbilder:  „Goldener Kanaldeckel 2026“ – jetzt bewerben
IKT sucht kommunale Vorbilder: „Goldener Kanaldeckel 2026“ – jetzt bewerben

Das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur schreibt zum 19. Mal den Preis „Goldener Kanaldeckel“ aus. Ausgezeichnet werden Mitarbeiter:innen von Stadtentwässerungen, Tiefbauämtern und Stadtwerken, die mit einem konkreten Projekt die kommunale Abwasserwirtschaft vorangebracht haben. Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 31. August 2026 eingereicht werden.

mehr lesen
Prüfverfahren bewertet Zustand alternder Kunststoffrohre
Prüfverfahren bewertet Zustand alternder Kunststoffrohre

Zahlreiche Kunststoffrohrleitungen aus den 1970er- und 1980er-Jahren haben ihre ursprünglich auf 50 Jahre veranschlagte Mindestlebensdauer erreicht. Netzbetreiber stehen deshalb vor der Entscheidung, ob sie ihre Rohrsysteme weiter nutzen oder sanieren. Um Betreiber bei der Frage zu unterstützen, hat das Kunststoff-Zentrum SKZ ein Prüf- und Analyseverfahren entwickelt. Mit diesem können Netzbetreiber den tatsächlichen Zustand der Rohrsysteme bewerten und Investitionen gezielter planen. 

mehr lesen

Publikationen zum Thema