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Emscher-Umbau: Eckiger Doppelrohr-Kanal ist nun 2 km lang

Der Bau des finalen Abschnitts des (AKE) macht Fortschritte. Zurzeit verlegt die Emschergenossenschaft im Rahmen des Emscher-Umbaus die eckigen Doppel-Kanalrohre im Holtener Bruch in Oberhausen in offener Bauweise. Etwas mehr als 2 von insgesamt 3,2 km liegen bereits. Dafür wurden rund 1200 Elemente verlegt – jedes von ihnen wiegt stolze 46 t.

von | 18.04.19

Der Bau des finalen Abschnitts des Abwasserkanals Emscher (AKE) in Oberhausen macht Fortschritte

Der Abschnitt des Abwasserkanals Emscher (AKE), den die Emschergenossenschaft aktuell verlegt, bildet später die Basis des neuen Emscher-Deiches, den die Flussmanager im Holtener Bruch zurückversetzen. Er wird auf und neben den Kanalrohren aufgeschüttet, die Emscher hat künftig folglich deutlich mehr Platz und kann sich bei Hochwasser auch mal in der Aue ausbreiten.
Was deutlich auffällt: In Oberhausen werden aus Platzgründen keine runden Kanalrohre verlegt, sondern eckige. Ein Kastenprofil (Innenmaße: 2,45 m Höhe; 2,25 m Breite) nimmt weniger Platz ein als zwei runde Kanalrohre, die einen bestimmten Mindestabstand zueinander einhalten müssen. Und da der Emschergenossenschaft auf der Strecke zwischen dem Pumpwerk Oberhausen (im Holtener Bruch) und dem Klärwerk Dinslaken-Emschermündung der Platz fehlt, hat sich das Wasserwirtschaftsunternehmen für das Kastenprofil entschieden. Knapp unter der Erdoberfläche liegt der Kanal deshalb, weil die Strecke bis zum Klärwerk nur etwas mehr als 3 km lang ist und der Kanal nicht allzu tief dort ankommen soll.
Die Emschergenossenschaft investiert rund 36 Millionen Euro in den Bau dieses letzten AKE-Abschnitts. Ende 2020 soll er fertig sein! In Betrieb kann er 2021 genommen werden, wenn auch das große AKE-Pumpwerk im Holtener Bruch in Biefang fertig ist – denn dieses Pumpwerk „beschickt“ erst den hoch-liegenden Kanal mit Abwasser.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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