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Grabenlose Sanierung von Trinkwasserleitungen

Der UV-härtende GFK-Liner SAERTEX-LINER® H2O wird für die grabenlose Sanierung von Trinkwasserleitungen von DN 200 bis DN 1.200 (Ende 2016 bis 1.500 mm) eingesetzt und ist damit einmalig.

von | 19.05.16

Rund 70 % der Erde sind mit Wasser bedeckt. Doch nur 3 % aller Ressourcen bestehen aus Süßwasser, die Hälfte davon gebunden im Eis der Polkappen.
Dennoch wird mit Trinkwasser nicht besonders sorgsam umgegangen. Besonders in den Weltmetropolen liegen veraltete Rohrsysteme, Wartungsarbeiten werden aufgeschoben und Lecks ignoriert.
„Abermillionen Liter pro Sekunde versickern so ungenutzt im Boden“, erklärt Herr Dr. Nils Füchtjohann, Leiter Forschung & Entwicklung der SAERTEX multiCom®. Beispiel Rio de Janeiro: Rund 37 % des Trinkwassers gehen der brasilianischen Großstadt jährlich durch undichte Rohre und Hydranten verloren.
Diese Problematik beschäftigt Herrn Dr. Nils Füchtjohann schon viele Jahre. Seit 2008 arbeitet der 40-Jährige für SAERTEX multiCom®, und im vergangenen Jahr gelang der Durchbruch. Mit seinem Team hat Dr. Nils Füchtjohann eine wegweisende Innovation entwickelt: Den SAERTEX-LINER® H2O.
Der UV-härtende GFK-Liner wird für die grabenlose Sanierung von Trinkwasserleitungen von DN 200 bis DN 1.200 (Ende 2016 bis 1.500 mm) eingesetzt und ist damit einmalig. „Mit unserer Technik lassen sich bis zu 320 m Trinkwasserleitung auch unter schwersten Gegebenheiten in kürzester Zeit sanieren“, sagt er. Dafür wird lediglich ein Zugang zu dem defekten Rohr ausgehoben und dieses dann mit dem  SAERTEX-LINER® H2O durch den klassischen Installationsprozess saniert.
Auf die Verarbeitung oder die Mischung von Harzen wird auf den Baustellen vollkommen verzichtet, weil der Liner bereits im hauseigenen, nach ISO 9001 zertifizierten Werk, imprägniert wurde.
So stellt SAERTEX multiCom® sicher, dass Mensch und Umwelt vor einer unnötigen Belastung durch Harz oder Chemikalien geschützt sind. Gleichzeitig schließt dieser Installationsprozess eine Verunreinigung durch Schmutz, Flüssigkeiten oder Schmierstoffe aus und tötet Bakterien ab. Schon nach kurzer Zeit kann das Rohr wieder an das Netzwerk angeschlossen werden.
Mittlerweile ist das Verfahren für die USA, Deutschland und Brasilien zugelassen und wird auf der IFAT in München erstmalig offiziell dem internationalen Markt vorgestellt. „Unser Ziel ist es, nicht nur Einwohnern in Metropolen wie Rio de Janeiro neue Möglichkeiten zu bieten, sondern Menschen auf der ganzen Welt den Zugang zu hygienisch sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Und das auf umweltfreundliche und nachhaltige Weise“, sagt Dr. Nils Füchtjohann. Denn die Wasserressourcen sind begrenzt – auch wenn der Blick aus dem Weltall auf die Erde etwas Anderes verspricht.
Kontakt: SAERTEX multiCom GmbH, Saerbeck, www.saertex-multicom.de IFAT 2016: B4.341

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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